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Tennis: Lina Hedrich recht „vorwitzig“

Tennis : Lina Hedrich recht „vorwitzig“

Kein Regen, angenehme Temperaturen und kaum störender Wind, der die Bälle dorthin pustet, wo man sie nicht haben will – so lieben es die Tennisspieler. Gute Resonanz, kaum Absagen und ein straffer Terminplan, der auch eingehalten wird – so mögen es die Turnierleiter. Rundum also gibt’s zufriedene Gesichter über den bisherigen Verlauf der Kreismeisterschaften dieses Sommers, die der Nachwuchs des Tenniskreises seit Montag und noch bis zum morgigen Nachmittag auf den Plätzen des SV Neukirchen austrägt.

Die zehn Felder der mit einer Rekordzahl gestarteten Juniorinnen und Junioren – trotz der obligatorischen Absagen gingen noch über 150 Nachwuchstalente ans Netz – haben sich bis zum gestrigen Nachmittag planmäßig reduziert. Schon heute werden in fünf Konkurrenzen, bei den Junioren sind dies die U16 und U18, bei den Juniorinnen die U10, U14 und U18, die Finalteilnehmer ermittelt, die morgen die Kreistitel ausspielen werden. Alle übrigen Halbfinalspiele stehen ebenfalls morgen auf dem Programm.

Lediglich eine Teilnehmerin war da schon etwas „vorwitziger“. Weil es heute die Schule verhindern würde, musste Lina Hedrich sich bereits am gestrigen Tag das Ticket für das Finale der Juniorinnen U10 sichern. Dies gelang der jungen Spielerin des TC Blau-Weiß Kamp-Lintfort mit einem 6:2, 6:3-Erfolg über die Rumelnerin Sina Albersmeier auch souverän. Ihre Endspielgegnerin wird heute im Duell zwischen Anna Kössl vom Kapellener TC sowie der ebenfalls für den TC Rumeln antretenden Anna Schäfer ermittelt.

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Empfehlung für Bezirksvergleiche

Wer Favoritenstürze in den ersten Spielen der Titelkämpfe erwartet hatte, der wurde schnell eines Besseren belehrt. Die Spieler und Spielerinnen, die in ihren Altersklassen die Tableaus anführen, sind dort auch nach den ersten Spielrunden zu finden. Umwälzende Veränderungen in der Rangfolge der hiesigen Nachwuchstalente wird es also kaum geben. Richtig überraschend kommt das nicht, die Kreismeisterschaften dienen schließlich auch dem Zweck, dass ein Großteil der jungen Asse des Tenniskreises Moers zusammen kommt und sich für weitere Aufgaben auch im Vergleich mit den anderen Kreisen des Bezirks empfiehlt. Kreisjugendtrainer Dietmar Hirschel, der gemeinsam mit dem ehemaligen Kreismeister und inzwischen dem Juniorenbereich entwachsenen Asberger Benjamin Anders über die Durchführung der Titelkämpfe wacht, wird’s angesichts der in wenigen Wochen auf dem Programm stehenden und die Hallen-Saison einläutenden Kreisvergleichs-Wettkämpfe gefallen.

(RP)