Landesligist SV Scherpenberg siegt gegen Genc Osman

Fußball : Scherpenberg kann doch noch gewinnen

Fußball: Der Landesligist setzt sich nach Pausenrückstand mit 2:1 gegen Genc Osman Duisburg durch.

Nach fünf Liga-Niederlagen in Folge gewann der Fußball-Landesligist gestern mit 2:1 (0:1) gegen Genc Osman Duisburg. Die Scherpenberger drehten das Spiel dank einer starken Leistung in der zweiten Halbzeit. Trainer Timo Barbeln durfte damit im dritten Spiel seinen ersten Sieg bejubeln. Dabei begann das Spiel für Scherpenberg nicht gut.

„In der ersten Halbzeit waren wir nicht richtig da“, bemängelt Barbeln. „Da hatten wir etwas zu viel Respekt vor dem Gegner.“ Bereits in der achten Minute ging der auch in Führung. Bei einem langen Ball war die SVS-Abwehr nicht gut sortiert. Der Ball wurde auf die linke Duisburger Angriffsseite verlängert, von wo Nasrullah Dedemen nach innen zog und ins lange Eck zum 0:1 traf.

Auch in der Folge versuchten es die Gäste oft mit hohen Bällen nach vorne. Doch darauf hatten sich mittlerweile die Gastgeber eingestellt. „Genc Osman hat sehr viele lange Bälle gespielt, aber das haben wir sehr gut abgearbeitet“, so Barbeln, der aber auch sah, dass vor der Pause nicht viel nach vorne ging und es mit dem 0:1 in die Kabine ging.

„In der zweiten Halbzeit waren wir dann da und haben super gespielt“, freute sich Barbeln über eine deutliche Steigerung seiner Mannschaft, die das Spiel nun übernahm. Ein bisschen Glück kam dann auch dazu. Emre Terzi wollte nach einem schnell ausgeführten Freistoß eigentlich flanken, traf den Ball aber nicht richtig und die vermeintliche Hereingabe senkte sich zum Ausgleich ins Tor (57.).

Das gab den Platzherren Aufwind. Die kombinierten sich in der 63. Minute schön durch das Mittelfeld und schließlich tauchte Maximilian Stellmach frei vor dem Gästetor auf, schob kühl ins kurze Eck zum 2:1 ein. Von Genc Osman kam danach weiter nicht viel. „Eher hätten wir den Sack zumachen müssen, haben die Konter aber nicht gut gespielt“, so Barbeln, der ob des Sieges darüber hinweg sehen konnte und sagte: „Ich freue mich für die Jungs. Die haben sich das hart erarbeitet und in den letzten beiden Wochen richtig Gas gegeben.“

SV Scherpenberg: Coskun, Terzi, Sendag, Stellmach, Y. Bougjdi (82. Tamba), Franke (76. Sengül), Borstelmann (46. Katendi), Sogolj, Vogel, E. Bougjdi, Frömmgen.

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