Kreisliga A: Sonsbeck II siegt 3:1 in Asberg, Veen bleibt torlos.

SONSBECK/VEEN : Zehn Minuten, dann ist Bothen wieder entspannt

Fußball-Kreisliga A: Spitzenreiter SV Sonsbeck II wird beim 3:1 in Asberg gefordert. Veen enttäuscht in Rumeln-Kaldenhausen.

Tatsächlich, dass gibt es auch noch in der Kreisliga A: Mehrere Minuten lang geriet der souverän die Tabelle anführende und in den vergangenen Monaten von Sieg zu Sieg eilende SV Sonsbeck II ins Schwimmen. „Nach dem Anschlusstreffer waren wir schon ein wenig nervös“, berichtete Johannes Bothen von seinem Gefühlsleben an der Seitenline. Der Trainer des Spitzenreiters durfte baldigst aber auf Normalpuls umschalten, denn nur zehn Minuten währte die Hoffnung des TV Asberg, in seinem Heimspiel gegen den SVS II für eine Überraschung sorgen zu können. Timo Evertz traf nach 69 Minuten zur Entscheidung und sicherte somit den 3:1(2:0)-Sieg der Rot-Weißen aus Sonsbeck, die im ersten Abschnitt das Spiel bestimmten und durch Maik Hemmers (9.) und Marvin Brauns direkt verwandeltem Freistoß (39.) in Führung gegangen waren.

Der Anschlusstreffer von Khalil El-Bazzal sorgte für Aufwind im Asberger Spiel, die auch nach dem Kontertor von Evertz nicht aufsteckten und zu weiteren Chancen gelangten. Sonsbecks Torhüter Michael Jansen freilich war der Meinung, dass ein Gegentreffer doch wohl ausreiche und hielt das Ergebnis mit guten Reflexen fest.

Das 0:0 als Gast des FC Rumeln-Kaldenhausen war für Christian Hauk, dem Trainer des Tabellenzweiten Borussia Veen, ein Ergebnis „zum Zerknüllen und in die Tonne werfen.“ Der Coach hatte wenig Spaß am Auftritt seiner Mannschaft, die in ihrem Gastspiel beim Abstiegskandidaten weit hinter seinen Erwartungen zurück blieb. „Wir haben überhaupt nicht zu unserer gewohnten Stärke gefunden“ ärgerte er sich.

Auf dem Feld sah das dann so aus, dass mitunter selbst Zuspiele aus fünf Metern ihren Bestimmungsort nicht fanden, die Borussia das ihr in anderen Partien so vertraute Spielgerät folglich auch nur selten in ihren Reihen zu halten verstand. „Von einem kontrollierten Spiel konnte da natürlich nicht die Rede sein“, begründete Hauk seinen verständlichen Unmut an der Spielweise seiner Mannschaft.

Den Punktgewinn - sofern Hauk diesen Begriff akzeptiert - verdankt Veens Trainer vornehmlich der Harmlosigkeit der Rumelner Angreifer, die in der Hälfte der Borussia nicht für Angst und Schrecken sorgten und die Defensive der Gäste auch nicht in Gefahr brachten. „Schön war das alles nicht“, meinte Hauk mit Blick auf die Besucher, die mehr hatten erwarten dürfen. „Mir tut es leid für die Zuschauer“, entschuldigte er sich.

Mehr von RP ONLINE