Fußball: Klar definiertes Ziel ist der Aufstieg

Fußball : Klar definiertes Ziel ist der Aufstieg

Holger Stamm und Thorsten Schikofsky haben sich auf die Suche begeben. Nach Typen, wie es das Trainerduo des SV Schwafheim erklärt. "In der vergangenen Spielzeit hatten wir einen Kader mit glänzenden Fußballspielern", erläutert Stamm.

Der vierte Platz im Gesamtklassement und das Ausscheiden im Kreispokal in letzter Runde waren dann aber kaum die erhofften Resultate, die sich der letztjährige Aufsteiger angesichts der Vorschusslorbeeren heute stolz an die Kabinenwand hängt. "Wir haben das Jahr abgehakt", versichert das Trainergespann. "Es wird wieder auf dem Platz gesprochen", hat Stamm festgestellt. Laut und deutlich, von Spielern, die in der Lage sind, Zeichen zu setzen, eine Mannschaft zu führen und die Kollegen mitzureissen.

Tugenden und Leistungen, die die Trainer auf der im zweiten Abschnitt der vergangenen Spielzeit zur Spielwiese verkommenen Schwafheimer Asche schmerzlich vermisst haben. "Wir haben jetzt die Mannschaft, die wir uns gewünscht haben, jetzt führt kein Weg am Aufstieg vorbei, alles andere wäre eine Enttäuschung", bekennt Stamm Farbe. Die Liga wird den SVS jagen. "Gegen uns werden alle Mannschaft tief stehen und hoch motiviert sein, um uns zu stürzen", ist sich Stamm gewiss. "Aber diesem Druck müssen wir uns stellen." Tunlichste Aufgabe war es, die Feinarbeit im Team zu fördern. "Es ist noch einiges verbesserungswürdig", lautet die Bilanz aus den Testspielen, in der die Torausbeute längst nicht mit dem Klang der Offensivabteilung einher ging.

Schwafheims Physiotherapeutin Anna Norvara hat zudem die Muskulatur und den Bänderapparat der Spieler bereits intensiver kennen gelernt als es Stamm und Schikofsky lieb gewesen sein dürfte. "Viel mehr darf nicht passieren", beschreibt Stamm das eingeschränkte Übungsprogramm, das einen optimalen Start in den Ligaalltag verhindern könnte. "Lamentieren auf höchstem Niveau", denkt sich die Konkurrenz, die beobachtet hat, dass die Posten im Team des Aufstiegsfavoriten zumeist doppelt und mit hoher Qualität besetzt sind. "Dann müssen eben andere Spieler in die Bresche springen", sagt Stamm. Darunter sollten ja noch genügend "Typen" zu finden sein.

(dk)
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