1. NRW
  2. Städte
  3. Moers
  4. Sport

Lokalsport: Kellerduell an der Stormstraße

Lokalsport : Kellerduell an der Stormstraße

Der VfL Repelen empfängt heute Abend den SV Hönnepel-Niedermörmter.

Nach zwei Niederlagen in Folge ohne eigenen Treffer ist die Luft für den VfL Repelen (15. Platz, 22 Punkte, 17:47 Tore) wieder dünner geworden. Im Abstiegskampf der Fußball-Landesliga hilft dem Team von Trainer Sascha Weyen heute Abend ab 19.30 Uhr nur ein Sieg weiter, wenn sich mit dem SV Hönnepel-Niedermörmter (16., 18, 24:40) ein direkter Konkurrent im Kellerduell an der Stormstraße vorstellt. Denn der Vorsprung der Repelener von vier Punkten ist trügerisch, schließlich hat "Hö-Nie" drei Spiele weniger ausgetragen.

"Am Wochenende ist es aus unserer Sicht suboptimal gelaufen", blickt Sascha Weyen noch einmal zurück auf die 0:3-Niederlage in Sterkrade, wobei er seinem Team nicht den nötigen Willen abspricht. "Es kam irgendwie alles zusammen. Ein frühes Gegentor durch einen Fernschuss, unsere vergebene Chance auf den Ausgleich vor der Pause, ein Ballverlust vor dem 0:2. Deshalb klingt das Ergebnis deutlicher, als das Spiel war."

Bislang hat der Repelener Coach es vermieden, im Abstiegskampf von "Endspielen" zu sprechen. Bei nur noch neun verbleibenden Partien versichert er zwar immer noch, "kein Freund von Endgültigkeits-Floskeln" zu sein, trotzdem betont er vor dem Vergleich mit "Hö-Nie": "Um den direkten Klassenerhalt zu schaffen, müssen wir gewinnen. Nicht nur die Spiele, sondern auch die Mannschaften, die wir in der Tabelle noch erreichen können, werden weniger. Deswegen denke ich, dass wir uns mit der Relegation befassen müssen, wenn wir dieses Spiel nicht gewinnen." Mit der Mannschaft von Gäste-Trainer Georg "Schorsch" Mewes, die sich im Hinspiel noch mit 3:0 durchsetzen konnte und nun mit dem Rückenwind eines 5:2-Sieges gegen Buchholz anreist, hat Sascha Weyen sich im Vorfeld der Partie nicht groß beschäftigt: "Es ist jetzt auch nicht die Zeit für Experimente", sagt der VfL-Coach. "Wir müssen jetzt das tun, was wir gut können. An den Leistungen bei unseren Siegen in Rhede und gegen Niederwenigern können wir uns orientieren. Die Mannschaft muss die größtmögliche Sicherheit auf dem Platz finden, dann greifen auch die Mechanismen in unserem Spiel."

In personeller Hinsicht gibt es noch einige Fragezeichen im VfL-Kader. So mussten mit Lewis Brempong und Can Gülkan gleich zwei "Sechser" im Training pausieren. Angreifer Furkan Celik und Außenverteidiger Kurt Etuk werden nicht von Beginn an auflaufen können. Und für Innenverteidiger Mehmet Akdas, der mittlerweile das Training wieder aufgenommen hat, kommt das Spiel ebenfalls noch zu früh.

(bb)