Kamp-Lintfort: Frauen-Handball Zweitligist TuS Lintfort erwartet Spreefüxxe Berlin

Handball : Der dritte Sieg in Folge gegen die Spreefüxxe soll her

Frauen-Handball: Zweitligist TuS Lintfort erwartet Samstag, um 17.30 Uhr, eine neuformierte Mannschaft aus Berlin

Der TuS Lintfort freut sich aktuell riesig über eine mehr als gelungene Auftaktphase in die Meisterschaft. Im Lager der Zweitliga-Handballerinnen reibt man sich immer noch ein wenig verwundert die Augen über das bisher Erreichte.

Der Verein hat sich ein positives Punkteverhältnis (6:4) erkämpft. Aber die Mannschaft will mehr, hat am Samstag, um 17.30 Uhr, im Heimspiel gegen die Füchse Berlin, eine weitere Möglichkeit, ihren Siegesdurst zu löschen.

Die Spreefüxxe, wie sich der Gast nennt, reisen mit 6:2 Punkten und einem Spiel weniger an. Eine durchaus beachtliche Ausbeute. Aber bei genauerer Betrachtung waren es drei Pflichtsiege gegen die aktuell drei letztplatzierten Vereine aus Solingen, Nürtingen und Bremen.

Die Spreefüxxe durchleben momentan eine spannende Zeit. Der Verein stellt sich gerade neu auf. Der Verein trennte sich von seinem Trainer und holte in einer Nacht- und Nebelaktion eine neue „Chefin“ mit klangvollem Namen: Susann Müller heißt die junge Trainerin. Für die 31-jährige Ex-Nationalspielerin und WM-Torschützenkönigin von 2013 ist Berlin die erste Trainerstation.

Der TuS Lintfort freut sich auf diesen Gegner, hat beste Erinnerungen an die Vorsaison: Zwei Siege standen immerhin zu Buche. „Für mich ist Berlin ganz schwer einzuschätzen“, sagt TuS-Trainerin Bettina Grenz-Klein, die alle Spielerinnen zur Verfügung hat. „Ich denke, es treffen zwei Mannschaften mit ähnlichem Leistungsniveau aufeinander. Wir wollen natürlich gegen Berlin die Punkte einfahren, haben uns zuletzt für unseren eingeschlagenen Weg zurecht belohnt. Ausschlaggebend war dafür, mit einer ausgeprägten Kampfkraft auch mal ein schwächeres Spiel zu gewinnen.“

Die TuS-Spielerinnen haben bisher erstaunlich konstante Leistungen in den fünf Meisterschaftsspielen abgeliefert. Und wenn ein Auftritt mal komplett in die „Hose“ ging, wie beispielsweise gegen Rödertal, lässt sich das Team nicht mehr aus der Bahn werfen. Der Glaube an die eigene Stärke ist mittlerweile deutlich zu spüren und auf dem Parkett auch erkennbar.

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