Jungbornparklauf in eiskalter Atmosphäre

Leichtathletik in Moers : Jungbornparklauf in eiskalter Atmosphäre

Es war ein tolles Leichtathletik-Spektakel des VfL Repelen und der Freien Schwimmer Rheinkamp.

Es sind nicht nur die Hartgesottenen, die sich beim 16. Jungbornparklauf vom VfL Repelen und den Freien Schwimmer Rheinkamp (FSR) auf die verschiedenen Strecken gemacht haben. Vielmehr gehen dort auch gerne echte Stammgäste an den Start.

Manche Teilnehmer suchten einfallsreich Schutz vor der kalten Luft. Foto: FUNKE Foto Services/Oleksandr Voskresenskyi

Am Ende war es am Sonntag die Mischung, die dafür gesorgt hatte, dass mit insgesamt 389 Teilnehmern die Rekordmarke aus dem Jahr 2015 beinahe geknackt wurde. Mit 396 waren damals noch sieben Aktive mehr dabei – inklusive der 28 Kindergarten-Staffeln über die viermal 200 Meter. Bei deutlich wärmerem Wetter. In diesem Jahr trauten sich hingegen nur elf Quartette aus der warmen Stube.

 Doch Karl-Heinz Röhner, VfL-Vorsitzender, freut sich besonders über diese 44 Kinder der Staffeln. Und über die 152 Läufer, die damit die fünf Kilometer zur beliebtesten Distanz des Laufspektakels machten. Gefolgt von den 77 Langstrecklern, die sich die doppelte Entfernung vorgenommen hatten, und den 57 Leichtathleten im Schüleralter, die auf der erstmals angebotenen 2000-Meter-Strecke unterwegs waren.

„2,8 Grad war es am frühen Morgen“, hatte Röhner kurz nach dem Aufstehen gleich das Außenthermometer im Blick gehabt. „Es war aber trocken“, hatte der Vereinsvorsitzende dann sofort den positiven Aspekt parat. Genauso dachten wohl auch alle anderen. Selbst Alemannia Aachen war vertreten, neben den Gästen vom MSV Duisburg, aus Dinslaken, Nieukerk und überhaupt denen vom gesamten restlichen Niederrhein. Der stellvertretende Moerser Bürgermeister Heinz-Gerd Hackstein begrüßte die Sportler, und Dietmar Weyers, Vorsitzender der FSR, vertrat in Personalunion gleich noch den Stadtsportverband.

Einem fremden, verwirrten und deshalb auch verirrten Mann konnte während des Jungbornparklaufs sogar noch geholfen werden. Er war auf der Strecke angetroffen worden.

Für etwas Unmut sorgte die Beschilderung zum Start. „Daran werden wir fürs nächste Jahr arbeiten“, sagte Röhner, dessen Bewunderung vor allem die Läufer hatten, die nach den fünf Kilometern auch noch die zehn Kilometer Strecke absolvierten.  Doch, wie gesagt, sein Herz hängt eigentlich an den Kindergartenstaffeln. Auch weil dort die meisten Zuschauer für eine tolle Atmosphäre und für familiäre Wärme sorgen. Egal bei welchen Temperaturen.

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