Lokalsport: Im VfL-Angriff fehlen die Alternativen

Lokalsport : Im VfL-Angriff fehlen die Alternativen

Landesligist Repelen spielt morgen um 15 Uhr beim Tabellenführer 1. FC Kleve

Vier Tage nach der 0:2-Niederlage beim Tabellenzweiten FSV Duisburg bekommt es Fußball-Landesligist VfL Repelen (10. Platz, 35 Punkte, 33:33 Tore) mit dem nächsten Spitzenteam zu tun. Morgen um 15 Uhr gastiert der VfL beim 1. FC Kleve (1., 58, 62:27), der aktuell mit nur noch einem Punkt Vorsprung die Tabelle anführt.

Am Mittwochabend kamen die Klever bei Abstiegskandidat Spvgg. Odenkirchen überraschend nicht über ein 1:1 hinaus. Trotz dieses enttäuschenden Ergebnisses dürfte die Mannschaft von FC-Trainer Thomas von Kuczkowski aber weiterhin mit reichlich Selbstvertrauen antreten, denn die Bilanz der Schwanenstädter liest sich beeindruckend: Vom 23. September 2015 datiert die bislang letzte Niederlage der Klever, damals gab es mit dem 1:2 gegen den Tabellendritten aus Homberg die bislang einzige Heimschlappe. Seitdem ist der Spitzenreiter in 19 Partien nicht bezwungen worden, sammelte in dieser Zeit 13 Siege und sechs Unentschieden. Bester Torschütze im Team um den Kapitän und ehemaligen Sonsbecker Tim Haal ist Pascal Hühner, der schon 17 Treffer erzielt hat.

Wie stark die Klever sind, bekam der VfL in der Hinrunde zu spüren. Nach einer torlosen ersten Hälfte unterlag die Mannschaft von Trainer Sascha Weyen noch deutlich mit 2:5. "Damals sind uns aber auch beide Torhüter ausgefallen, und wir hatten Probleme bei hohen Bällen", erinnert sich der Coach.

Dieses Mal drückte der Schuh bei den ersatzgeschwächten Repelenern dagegen eher im Angriff. Naser Ameti und Marvin Schweers fehlen weiterhin wegen ihrer Verletzungen, dazu befindet sich Astrit Krasniqi im Kurzurlaub. Fraglich ist zudem der Einsatz von Arne Becker, der zuletzt in Duisburg mit muskulären Problemen raus musste. Immerhin steht Yassin Ait Dada wieder zur Verfügung.

Dass die Klever zuletzt nur einen Punkt geholt haben, sieht Weyen nicht als Vorteil: "Die sind jetzt sensibilisiert und auf Wiedergutmachung aus. Da wird es in der Kabine gerumst haben, und jetzt wollen sie es besser machen." Dass sein Team beim FC hoch gewinnt oder den Gegner einschnürt, sei nicht zu erwarten. "Wir müssen machen, was wir am besten können. Also sehr kompakt stehen und nicht versuchen, dort Hurra-Fußball zu spielen."

(RP)