Fußball: Im Derby winkt dem VfB die Tabellenspitze

Fußball : Im Derby winkt dem VfB die Tabellenspitze

Fußball: Der VfB Homberg ist am Sonntag beim VfL Repelen zu Gast. Die Gastgeber müssen Sperren kompensieren und gelten nicht nur deshalb als Außenseiter.

Den Tabellenführer aus Kleve hat Fußball-Landesligist VfL Repelen (10. Platz, 36 Punkte, 34:34 Tore) vor einer Woche beim 1:1 schon geärgert. Das gleiche hat das Team von Trainer Sascha Weyen auch morgen ab 15 Uhr vor, wenn sich mit dem VfB Homberg (2., 58, 71:31) das nächste Topteam an der Stormstraße vorstellt. Dass es für den VfL, der sich den Klassenerhalt zum Ziel gesetzt hat, in den Vergleichen mit den Titelkandidaten nur um "Bonuspunkte" geht, hat Sascha Weyen stets betont. Aber wie sein Team in Kleve bewiesen hat, liegen den Repelenern solche Vergleiche. Deshalb sagt Weyen auch: "Wir sind nicht chancenlos und wollen auch gegen Homberg punkten. Natürlich hat der VfB ein enormes Potenzial in seinem Kader. Aber je näher wir dem Saisonende kommen, desto höher wird der Druck bei den Spitzenteams. Auch bei Kleve war eine Portion Nervosität spürbar, und so könnte es den Hombergern am Sonntag auch gehen." Den großen Einsatz am vergangenen Sonntag haben die Gastgeber allerdings teuer bezahlen müssen. So handelten sich Demir Bojic (10. Gelbe Karte) und Jannik Rzyski (Gelb-Rot) Sperren für das Derby ein, und Kapitän Lewis Brempong muss wegen muskulärer Probleme im Oberschenkel passen. Dazu kommen die verletzten Patrick Wafo, Mehmet Ügüdür, Marvin Schweers, Kadir Benli, Mounir Amzil und Bilal Baytekin. Und auch hinter den Einsätzen der Angreifer Arne Becker und Naser Ameti stehen noch Fragezeichen.

Wenn der 1. FC Kleve in Sonsbeck etwas liegen lässt, winkt dem VfB Homberg mit einem Sieg im Kreisderby der Sprung an die Spitze. "Aber der VfL ist ein sehr unangenehmer Gegner, gerade auf dem eigenen Kunstrasen", sagt Coach Stefan Janßen über die Moerser und verweist auf deren Leistungssteigerung nach der Winterpause. "Das ist nicht mehr die Mannschaft, gegen die wir im Hinspiel mit 4:0 gewonnen haben. Deshalb gibt es für uns keinen Grund, dort überheblich aufzutreten", so Janßen, der seine Elf mit Trainingseinheiten auf dem eigenen Kunstrasen am PCC-Stadion auch entsprechend für die Bedingungen am Sonntag präpariert hat.

Abwehrchef Thomas Schlieter hat wieder schmerzfrei trainiert und könnte in die Startelf zurückkehren. Ein Fragezeichen steht hinter dem erkrankten Harun Can

(RP)