Handball: HSG Vennikel trifft auf den routinierten TV Vorst

Handball : HSG Vennikel trifft auf den routinierten TV Vorst

Die Sehnsucht nach besseren, erfolgreicheren Zeiten ist groß. Es gab durchaus positive Ausreißer, aber ebenso die schmerzlichen Nackenschläge. Die HSG Vennikel/Rumeln-Kaldenhausen ist nun gewillt, eine Serie zu starten. Nächster Gegner ist der TV Vorst. Das Handball-Verbandsliga-Spiel wird Samstag, um 19.30 Uhr, im Albert-Einstein-Gymnasium, angepfiffen.

Die HSG Vennikel trifft auf einen starken Gegner. Vorst gehört zu den guten Mannschaften aus dem oberen Tabellendrittel, gilt als eingespielt und routiniert. Das Paradestück ist in der Offensive eindeutig der Rückraum. Ob Andreas Bröxkes, Pascal Mertens oder Thorsten Zimmermann - alle drei Spieler sind mittlerweile reich an Erfahrung und wissen vor allem in kniffligen Situationen, was zu tun ist. Aber auch von den anderen Positionen geht eine stete Torgefahr aus.

Kommt zur HSG Vennikel: Kreisläufer Philipp Kox. Foto: Lars Fröhlich

Vennikel will seine Kampfkraft bündeln und sich nötige Sicherheiten zu holen. Gut war zuletzt auch nach erfolgreich geführten Zweikämpfen der Vortrag des Gegenstoßes. Für den Erfolg ist aber ganz wichtig, dass es im Angriff läuft. Insbesondere der Rückraum muss Druck aufbauen und Gefahr ausüben. "Wir müssen von Beginn an hellwach agieren, unbedingt den Kampf und die Einstellung auf die Platte bringen", betont HSG-Trainer Peter Wiedemann. "Unser Ziel ist es, mal eine Mannschaft aus der oberen Tabellenregion zu schlagen. Wir spielen zu Hause, haben unsere Leistungen in den letzten Wochen stabilisiert und sollten daher selbstbewusst auftreten."

Die Hausherren werden wohl bis auf Tobias Dickel (grippaler Infekt) mit einem kompletten Aufgebot auflaufen. Soll heißen: Kreisläufer Pascal Wolfhagen, der zuletzt wegen einer Fußverletzung ausfiel, steht ebenso wieder im Kader wie Spielmacher Torben Nepicks.

Die HSG Vennikel plant derweil intensiv die Zukunft. Der Kader für die kommende Saison nimmt Gestalt an. Nach der Verpflichtung von Fabian Schwartz (wir berichteten) gibt es nun zwei weitere "Neue". Vom Landesligisten DJK Mülheim/Saarn wechselt Nico Arend. Der Linkshänder, mit Abwehrqualitäten soll den rechten Rückraum beleben. Mit Philipp Kox (zuletzt TV Aldekerk II) wurde ein Kreisläufer verpflichtet, der allerdings seine Vorzüge eindeutig in der Deckungsarbeit hat.

"Ich bin froh, dass die beiden Spieler uns ihre Zusagen gegeben haben", freut sich Peter Wiedemann. "Wir heben mit deren Verpflichtungen die Qualität in unseren Kader weiter an."

(MB)