HSG Vennikel/Rumeln/Kaldenhausen reist mit Personalsorgen nach Grefrath

Handball : HSG Vennikel reist mit Personalsorgen nach Grefrath

Handball-Verbandsligist HSG Vennikel/Rumeln/Kaldenhausen tritt am Samstag um 18 Uhr in Grefrath an.

Die Saison gleicht einer Berg- und Talfahrt: Im Lager der HSG Vennikel/Rumeln/Kaldenhausen kann man mit dem bisherigen Abschneiden nicht zufrieden sein. Der aktuelle fünfte Tabellenplatz liest sich dabei noch ganz passabel. Aber die zehn Minuspunkte trüben den Gesamteindruck. Die Wiedemann-Schützlinge müssen ihr Engagement unbedingt wieder hochfahren, um das Auswärtsspiel bei der Turnerschaft Grefrath siegreich zu gestalten. Der Anwurf erfolgt am Samstag um 18 Uhr.

Auf die HSG wartet eine ganz schwere Aufgabe. Grefrath fühlt sich gerade in heimischer Halle pudelwohl. Die 11:3-Punkte sprechen eine klare Sprache. In der Deckung geht es aggressiv zur Sache. Das Team harmoniert, die Absprachen sind bestens aufeinander abgestimmt. Im Angriff schultern insbesondere die Heesen-Brüder – Gereon und Robert – auf den Halbpositionen viel Verantwortung. „Unsere Einstellung muss stimmen“, betont HSG-Trainer Peter Wiedemann. „Und da ist es auch egal, welche Spieler auf der Platte stehen. Wichtig ist, dass wir von Beginn an hellwach agieren und vor allem unsere Möglichkeiten nutzen. Wir können uns nicht noch einmal so viele Fahrkarten wie zuletzt gegen Vorst erlauben.“

Für Vennikel ist diese Begegnung richtungweisend. Doch die HSG hat große Probleme am Samstag ein schlagkräftiges Team zu stellen: Spielmacher Eric Schwarz fällt mit seinem Ermüdungsbruch im Sprunggelenk auf unbestimmte Zeit aus. Kevin Wiedemann hat massive Probleme mit seiner Schulter. Rene van Deventer fehlt aufgrund privater Verpflichtungen. Fabian Schwartz ist gesperrt.

(MB)