HSG Vennikel nach dritter Pleite nur noch im Mittelfeld

Handball : HSG Vennikel nach dritter Pleite nur noch im Mittelfeld

Der Handball-Verbandsligist verliert bei der Turnerschaft Grefrath deutlich mit 21:27.

Die HSG Vennikel/Rumeln-Kaldenhausen hat den Abschluss der Hinrunde richtig „versemmelt“. Die Verbandsliga-Handballer hatten dieses Mal allerdings mit großem Verletzungspech zu kämpfen, unterlagen bei der Turnerschaft aus Grefrath mit 21:27 (12:10).

Die HSG ist nach der dritten Pleite in Folge und mit nunmehr mageren 14:12 Punkten endgültig im Tabellenmittelfeld angekommen.

Die Gäste kamen trotz des aktuellen Personalnotstandes gut aus den Startlöchern. Zwar funktionierte in der eigenen Deckung nicht alles nach Wunsch, doch das Team hatte die Hausherren einigermaßen im Griff. Vennikel war in seinem Offensivauftritt um Tempo bemüht. Der Ball lief gut durch die Reihen. Oft wurde Rückraumspieler Pascal Prchala nach Wechseln in Schusspositionen gebracht.

Die Gäste konnten das Niveau nach dem Seitenwechsel aber nicht halten. Der Mannschaft fehlten schlichtweg die personellen Alternativen von der Bank. So mussten praktisch Pascal Prchala, Nico Arend und Fabian Fenzel im Rückraum durchspielen – Carsten Coß aus der Zweiten (Bezirksliga) sorgte für ein wenig Entlastung. Vennikel bekam in Hälfte zwei vor allem die Lücken in der Defensive nicht mehr geschlossen.

Es fehlte bei einigen Spielern sichtbar die Bereitschaft, an die Grenzen zu gehen. Grefrath hatte in der Schlussphase einfach mehr Substanz zuzusetzen und gewann verdient. „Uns haben die Alternativen gefehlt“, sagte HSG-Coach Peter Wiedemann.

HSG: Arend 5, Prchala 4, T. Dickel 3, Fenzel 3, Wiedemann 2, P. Dickel 2, Gamalski 1, Wolfhagen 1.

(MB)