Lokalsport: HSG Vennikel muss sich in der Offensive steigern

Lokalsport : HSG Vennikel muss sich in der Offensive steigern

Zahlreiche Verletzungen, viele Widrigkeiten - die Saison hat einen nicht zufriedenstellenden Verlauf genommen. Von den Spielern des Handball-Verbandsligisten HSG Vennikel/Rumeln-Kaldenhausen ist man mittlerweile schwankende Leistungen gewohnt. Das Team um Trainer Peter Wiedemann muss aber aufpassen, damit der negative Trend in der Schlussphase nicht noch ungewollt an Tempo zulegt. Die HSG empfängt am Samstag um 19.30 Uhr Treudeutsch Lank.

Der Gastgeber ist mit 20:20-Punkten im Tabellenmittelfeld anzutreffen und daher gut beraten, aus den jüngsten schwachen Auftritten die Lehren zu ziehen. Hilfreich wäre dabei sicherlich, das kämpferische Potenzial in den Vordergrund zu stellen. Und die Mannschaft hat es in der laufenden Saison schon mehrfach unter Beweis gestellt, dass es an Engagement, Einsatz und Moral nie mangelte. Die vorhandenen Vorzüge kommen regelmäßig in der Abwehr zum Vorschein. In der Offensive war hingegen oft Luft nach oben vorhanden. "Wir haben in Lank eines unserer besseren Spiele abgeliefert, aber unglücklich verloren", sagt HSG-Coach Peter Wiedemann. "Wir wollen diesmal den Heimvorteil nutzen und das Duell zu unseren Gunsten entscheiden."

Klar ist mittlerweile bei der HSG, dass Marvin Bünten den Verein mit sofortiger Wirkung verlässt. Der Linkshänder steckt im Abi-Stress und wird nach seiner Sperre in der kommenden Saison beim Landesligisten TV Schwafheim einen Neustart beginnen. Dafür steigt Philipp Kox, der eigentlich erst zur neuen Saison das HSG-Trikot überstreifen sollte, sofort ein. Gegen Lank fehlen Kevin Wiedemann und Christian Rosky, dafür kehrt Daniel Hummel zurück ins Team.

(MB)
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