Lokalsport: HSG Vennikel droht das Mittelmaß

Lokalsport : HSG Vennikel droht das Mittelmaß

Der Handball-Verbandsligist gastiert am Samstag um 19.30 Uhr bei Treudeutsch Lank.

Es herrscht eine irgendwie merkwürdige Stimmung. Die Leistungen sind zwar nicht schlecht doch ein ganzes Stück weit entfernt von den eigenen, hohen Ansprüchen. Den Verbandsliga-Handballern der HSG Vennikel/Rumeln-Kaldenhausen droht nach zuletzt einigen schwankenden Auftritten das Mittelmaß. Aber in der Mannschaft stecken bekanntlich Potenziale, die nun aber auch mal über einen längeren Zeitraum präsentiert werden müssen. Die Wiedemann-Truppe tritt Samstag, um 19.30 Uhr, bei Treudeutsch Lank an.

Die Hausherren sind zur Zeit richtig gut drauf. Die Mannschaft hat nach zuletzt 9:1 Punkten reichlich Selbstvertrauen getankt und sich bis auf Tabellenplatz zwei hochgekämpft. Die Defensivarbeit ist ziemlich ausgeprägt. Oftmals wird eine offensive 6:0-Formation ins Rennen geschickt, mit einem bekannt starken Torwart Toni Leygraf in der Hinterhand.

Lank hat sich mittlerweile in seinen Leistungen stabilisiert, nach den zwei schmerzlichen Heimniederlagen zu Saisonbeginn gegen Königshof II und Kaldenkirchen. In der Offensive sind die Qualitäten gut verteilt. Der Verein ist in der Lage von nahezu allen Positionen Torgefahr zu entwickeln. Ein ganz wichtiger Eckpfeiler heißt Philipp Menkenhagen.

"Uns ist bewusst, dass wenn wir in Lank etwas Zählbares holen wollen, die Einstellung von Beginn an stimmen muss", betont HSG-Coach Peter Wiedemann. "Meine Jungs müssen hellwach und konzentriert auflaufen. Wir benötigen unbedingt die Geschwindigkeit im Angriff, dürfen uns aber nicht zu verfrühten Würfen hinreißen lassen."

Die HSG reist mit einem Koffer voller personeller Sorgen an: Die langzeitverletzten Jens Schnaithmann und Daniel Hummel fallen noch aus. Zudem klagen Kevin Wiedemann, Marvin Bünten, Tobias Dickel und Eric Schwarz über Schulterprobleme. Aller Voraussicht nach kehrt Pascal Prchala (Rippe) wieder ins Aufgebot zurück.

(MB)