Handball: TV Kapellen verlustpunktfrei an der Spitze

Handball : Es läuft rund für den TV Kapellen

Handball-Verbandsliga: Der Aufsteiger ist nach dem Sieg gegen Königshof II noch ohne Verlustpunkt. HSG zeigt sich verbessert.

. Der TV Kapellen bleibt weiter Spitzenreiter der Handball-Verbandsliga.

TV Kapellen - DJK Adler Königshof II 32:28 (15:13). Es läuft einfach rund. Der TV Kapellen schlug auch die Zweitvertretung aus Königshof und bleibt somit Verlustpunktfrei. Erneut stand die gut „aufgeräumte“ Deckung im Mittelpunkt des Geschehens. Die Aggressivität und die Laufwege waren klar aufeinander abgestimmt. Julian Schweinsberg machte auf der halbrechten Position einen guten „Job“. Hatte die Defensive mal einige unachtsame Momente, so war Torwart Gian-Luca Lasnig stets zur Stelle und „bügelte“ mit guten Aktionen die Patzer seiner Vorderleute aus.

Ballgewinne wurden flott über die erste und zweite Welle voran getrieben. Kapellen behielt auch in der Offensive stets die Übersicht. Das Team schaffte das Gleichgewicht zwischen Tempo und Geduld herzustellen. Die Hausherren fanden während des gesamten Spiels immer die richtige Antwort auf Königshofer Aktivitäten. Der Sieg geht damit vollauf in Ordnung. „Wir haben über 60 Minuten eine mehr als anständige Vorstellung abgeliefert“, freute sich der derzeit verletzte TVK-Spielertrainer Christian Ginters. „Die gesamte Mannschaft hat sich hervorragend eingebracht und diszipliniert agiert.“

TVK: Stark 8, Schneemann 6, Lange 6, Wilke 5/2, Schweinsberg 3, Bullermann 3, Feltgen 1.

HSG Vennikel/Rumeln-Kaldenhausen - SV Straelen 34:19 (15:11). Die HSG Vennikel zeigte eine klare Leistungssteigerung im Vergleich zur Vorwoche. Die ersten 30 Minuten waren noch nicht so gut. Die Deckung hatte einige Mühen, so dass Straelen zu einfachen Toren kam. Die Hausherren konnten nach dem Seitenwechsel deutlich zulegen. Nun war richtig Tempo in der Partie. Die HSG-Spieler drückten mächtig auf die „Tube“, Straelen war total überfordert. Es ging Schlag auf Schlag – Vennikel gab klar den Ton an. Die Deckung erwies sich als Bollwerk. Torwart Andreas Dürdoth bot eine insgesamt überragende Vorstellung.

„Meine Mannschaft hatte in Hälfte eins noch einige Anlaufschwierigkeiten“, so HSG-Trainer Peter Wiedemann. „Nach dem Seitenwechsel wurde alles besser.“

HSG: Arendt 8, T. Dickel 4, Schwarz 4, Wiedemann 4/1, Schwartz 3, Hummel 3, Prchala 2, P. Dickel 2, Kox 2, van Deventer 1, Gamalski 1.

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