Handball-Landesliga: Schwafheim, Lintfort II und Issum starten ins neue Jahr

Handball-Landesliga : Issum baut auf Ruheständler Leenings

Der Routinier hilft aus, weil der TVI im Landesliga-Duell mit Schermbeck auf Marc Höhner verzichten muss. Derweil will der SV Schwafheim die jüngste Auswärtspleite ausmerzen. Lintfort II rechnet sich gegen Dinslaken etwas aus.

Die drei hiesigen Handball-Landesligisten dürfen zum Jahresauftakt jeweils in eigener Halle antreten. Während der TV Schwafheim eine Reaktion auf die schwachen Auswärtsauftritte zeigen will, steht der TV Issum vor einer lösbaren Aufgabe. Die junge Truppe des TuS Lintfort muss derweil ihre Abschlussschwäche in den Griff bekommen.

Gruppe 1: TV Schwafheim - ASV Rurtal-Hückelhoven Die Gastgeber hinken den eigenen Ansprüchen hinterher. Grund des Übels ist die Auswärtsschwäche. Schwafheim zog bislang schon viermal in des Gegners Halle den Kürzeren. Am Wochenende gegen Rurtal-Hückelhoven müssen daher wieder zwei Punkte her. „Ich erwarte einen Sieg, aber auch einen überzeugenden Auftritt meiner Mannschaft“, betont TVS-Trainer Dirk Hünten. „Der enttäuschende Auftritt zuletzt bei Oppum II ist noch nicht vergessen. Die Jungs müssen eine Reaktion zeigen.“

Die Gäste (9:13 Punkte) treten bisher in ihren Leistungen sehr schwankend auf. Mit ein Grund dafür könnte sein, dass der Verein vor der Saison seinen alles überragenden Haupttorschützen verlor. Daher ist Schwafheim klarer Favorit, muss den Ansprüchen aber auch gerecht werden. Max Geerkes fehlt aus beruflichen Gründen. Der Einsatz von Pascal Prchala nach seiner Armoperation ist noch fraglich.

Gruppe 3: TV Issum - SV Schermbeck „Wir spielen zu Hause gegen das Schlusslicht der Liga und deshalb sollen die Punkte auch unbedingt bei uns bleiben“, so die klare Marschroute von TVI-Trainer Oliver Cesa. „Dennoch muss meine Mannschaft aufpassen, schnellstmöglich nach der Weihnachtspause ihren Rhythmus finden, um nicht eine böse Überraschung zu erleben.“

Schermbeck verfügt über einen dünnen Kader mit überschaubarer Qualität. Doch Einsatz und Kampfgeist stimmen immer, was den Gegner für Issum so gefährlich macht. Die Hausherren vertrauen einmal mehr ihrer stabilen, gut aufeinander abgestimmten Defensivabteilung, wollen sich in diesem Mannschaftsteil den nötigen Respekt verschaffen. Der TV Issum tritt ohne seinen privat verhinderten torgefährlichen Rückraumspieler Marc Höhner an. Dafür hilft „Ruheständler“ Christoph Leenings aus.

TuS Lintfort - MTV Dinslaken II Das junge Lintforter Team kann mit dem bisherigen Saisonverlauf eigentlich zufrieden sein. Der Verein liegt im Soll, auch wenn die Mannschaft schon einige Punkte hat unnötig liegen lassen. Dabei fiel auf: Es lag weder an der Einstellung noch an der taktischen Ausrichtung. Den Spielern versagten aber verhältnismäßig oft beim Torabschluss die Nerven. Beste Möglichkeiten wurden gleich in Serie ausgelassen.

„Unsere Abschlussschwäche ist schon die gesamte Saison ein ungeliebter Begleiter“, weiß auch TuS-Trainer Andreas Michalak. „Aber wir arbeiten an diesem Defizit“, versichert er.

Die Klosterstädter wollen gegen Dinslaken II dennoch selbstbewusst auftreten, hoffen auf etwas Zählbares. Nicht dabei sind Felix Stenger wegen seines Studiums und Jannik Schlieper aufgrund einer Oberschenkelverletzung.