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Fußball: GSV muss zweimal nach Bocholt reisen

Fußball : GSV muss zweimal nach Bocholt reisen

Teil zwei der Englischen Woche in der Fußball-Landesliga führt den GSV Moers heute Abend zum Nachholspiel gegen TuB Bocholt. Aktuell werden die Grafenstädter von großen Personalsorgen auf der Torhüter Position geplagt.

Gegen Ende der Spielzeit steht der Fußball-Landesligist GSV Moers vor der Bocholter Woche. Heute Abend müssen die Grafschafter zum ersten Mal ins Westfälische aufbrechen, um ihr Nachholspiel bei TuB Bocholt zu absolvieren. Am Sonntag dann führt die Route erneut nach Bocholt, wenn der 1. FC Gastgeber der Gelb-Schwarzen aus der Grafenstadt ist.

"Wir fahren nicht auf Kegeltour", beschreibt Werner Wildhagen, Trainer des GSV die Situation vor dem heutigen Spiel. Die Moerser wollen ihre gute Serie fortsetzen und unbedingt noch Rang fünf in der Endabrechnung erreichen. Da auch Gastgeber TuB den Klassenerhalt unter Dach und Fach gebracht hat, ist mit einem offensiven Spiel auf beiden Seiten zu rechnen. Aber Wildhagen warnt seine Mannschaft: "Mit TuB Bocholt hatten wir immer unsere Schwierigkeiten." Das einfache Spiel mit hohen und weiten Bällen hat die Moerser schon des Öfteren um den erhofften Erfolg gebracht. Wie in der gesamten Rückrunde, so plagen den GSV Moers auch vor der heutigen Partie Personalsorgen. Diesmal geht es um die Torhüterposition. Nils Krützberg, der die Moerser zum Saisonende mit unbekanntem Ziel verlassen wird, unterzieht sich in dieser Woche einem operativen Eingriff. So wird Florian Bosch zu seinem ersten Landesliga-Einsatz kommen. Eigentlich hat Bosch bislang versucht, in der dritten GSV-Mannschaft (Kreisliga B) seinen Kasten sauber zu halten. Zuletzt überzeugte er aber im Moerser Bezirksliga-Team. Ob Thomas Wilbers, der eigentlich für einen Einsatz vorgesehen war, überhaupt mit nach Bocholt fährt, ist noch nicht geklärt. Aufgrund der Teilnahme an einem Seminar hat er in den vergangenen drei Wochen nicht trainieren können. Entspannt hat sich die Lage bei den GSV-Feldspielern. Bei Kevin Dyka und Ozan Sengül, die Wildhagen in der jüngsten Heimpartie gegen den RV Praest (der GSV gewann mit 4:3) angeschlagen aus dem Spiel nahm, ist Entwarnung angesagt. Bei Michael Schuster bestehen geringe Hoffnungen, dass er heute mitwirken kann. "Aber wir spielen in der Woche, da können wir wieder den einen oder anderen Spieler aus unserer zweiten Mannschaft nach oben ziehen", sieht Wildhagen die Lage ziemlich entspannt.

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Bleibt nur die Hoffnung, dass es den Moersern nicht so ergeht wie dem VfL Tönisberg, der vor Himmelfahrt bei TuB Bocholt antreten musste. Nach 80 Minuten jedoch war das Spiel zu Ende, weil das Flutlicht streikte. "Dann spielen wir eben Schnick-Schnack-Schnuck", sagt Wildhagen mit einem Schmunzeln. Denn eine Neuansetzung könnte niemand gebrauchen.

(js)