GSV Moers verliert im Niederrhein-Pokal mit 0:5

Fußball-Niederrhein-Pokal : GSV Moers hält gegen Oberligisten nur eine Halbzeit mit

Der TSV Meerbusch drehte in der zweiten Hälfte auf und setzte sich mit 5:0 durch.

Eine Woche vor Beginn der Bezirksliga-Saison hatte es das erste Pflichtspiel in dieser Spielzeit für die Fußballer des GSV Moers gleich in sich. Mit dem Oberligisten TVD Velbert reiste in der ersten Runde des Niederrheinpokals ein sehr starker Gegner an die Filderstraße. Am Ende gingen die Gäste mit einem deutlichen 5:0 (1:0)-Sieg vom Platz.

In der ersten Hälfte hielten die Moerser noch gut mit. Zwar ließen sie dem Gegner bewusst mehr Spielanteile, doch die GSV-Defensive machte von Beginn an einen guten Eindruck. Hin und wieder konnten die Moerser den TVD dann sogar mit Kontern in leichte Bedrängnis bringen. Über die erste halbe Stunde fehlte allerdings beiden Mannschaften zum größten Teil die Torgefahr.

Nach knapp 40 Minuten war es dann der GSV, der die erste größere Chance verbuchen konnte. Yassine Riad knallte den Ball mit einem beeindruckenden Distanzschuss an die Latte, von wo aus er kurz vor die Torlinie sprang. Kurz nach dieser Szene kamen auch die Gäste zu einer guten Torchance. Eine Flanke von rechts fand Erhan Zent. Der nutze die Möglichkeit eiskalt und brachte den Velbert in Führung (43.).

Nach dem Seitenwechsel wurde der Klassenunterschied dann deutlicher. Velbert steigerte merklich den Druck. In der 53. Minute erhöhte Fatih Özbayrak nach einer Ecke zum 2:0 für die Gäste. Sechs Minuten später erzielte Jan-Steffen Meier das 3:0. Der GSV tat sich nun zunehmend schwer. Zwar kamen die Gäste auch im zweiten Durchgang nicht zu vielen Chancen. Die wenigen, die sie hatten, nutzten sie allerdings allesamt. So auch Giuseppe Raudino zum 4:0 in der 74. Minute. Schließlich traf Dennis Kaltenpoth fast mit dem Schlusspfiff zum 5:0.

,,Insgesamt bin ich mit der Leistung meiner Mannschaft trotz des Ergebnisses zufrieden“, lobte Trainer Thorsten Schikofsky sein Team. ,,In der ersten Hälfte haben wir eine gute Leistung gezeigt und immer wieder Nadelstiche gesetzt. In der zweiten Hälfte war Velbert deutlich laufstärker als wir. Ärgerlich war, dass der Schuss vor der Pause nicht drin war. Mit einer Führung im Rücken hätten wir uns noch mehr auf unsere Abwehr verlassen können.“

Es spielten: Di Giovanni; Günes, Riad, Bodden, Sam (77. Koch), Kästner, (72. Hastedt), Jenowsky, Ouennane, Altun (60. Appiah), Hasse (81. Saljiji), El-Bazzal.

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