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GSV Moers peilt den Befreiungsschlag an

Fußball : GSV Moers peilt den Befreiungsschlag an

Der Landesligist möchte gegen die SF Niederwenigern den Anschluss ans Mittelfeld herstellen. Die ersten beide Spiele hat der Gastgeber verloren.

Auf dem Papier ist der Saisonstart für den Fußball-Landesliga-Aufsteiger GSV Moers daneben gegangen. Zwei Niederlagen nach zwei Spielen sorgen dafür, dass sich das Team um Trainer Thorsten Schikofsky am Tabellenende eingenistet hat.

Dabei waren die Moerser weder bei der 0:2-Auftaktniederlage zu Hause gegen den ESC Rellinghausen, noch beim 1:3 im ersten Auswärtsspiel am Mittwoch bei den SF Königshardt wirklich schlecht. Sie haben nur, anders als die Gegner, ihre Torchancen nicht genutzt.

Genau das soll sich am Sonntag, 15.30 Uhr, im nächsten Heimspiel ändern. Dieses Mal geht es gegen die Sportfreunde Niederwenigern. Die Gäste, die auf dem Platz die Freundschaft verständlicherweise meistens 90 Minuten lang komplett ruhen lassen, haben sich bislang auswärts mit 3:0 in Überruhr durchgesetzt, zu Hause ein 2:2 gegen die Spvgg. Sterkrade-Nord geholt und sich damit auf Platz drei eingenistet. Doch nach zwei Spieltagen ist solch eine Beobachtung eigentlich keinen Pfifferling wert.

Interessanter ist da schon die Feststellung, dass die Mannschaft aus Niederwenigern weitgehend zusammengeblieben ist und obendrein noch ordentlich verstärkt wurde. Was für die Gäste aus Hattingen unterm Strich dabei herauskommt, sollte Sonntag eigentlich der GSV Moers bestimmen.

„Die Favoritenrolle ist diesmal eindeutig geklärt“, sagt Schikofsky, der die Gäste vorne sieht. „Niederwenigern hat eine gute, eingespielte Mannschaft, die einen Plan hat, bei der jeder weiß, wie die Laufwege sind. Aber es ist auch ein Team, das sich nicht wie Rellinghausen und Königshardt hinten reinstellt. Ich hoffe, dass wir diesmal auf Konter spielen können. Ich habe die schnellen Leute dafür.“

Für Den Moerser Übungsleiter und seine Mannschaft hat die Saison natürlich mies begonnen. „Das waren zwei gegnerische Mannschaften, gegen die wir hätten gewinnen können“, sagt der Trainer. „Wir müssen nun unsere Fehler abstellen.“ Dann könnte was gehen.

Verletzt hat sich in den beiden Begegnungen niemand. Dafür rückt aber Tobias Kästner wieder an den Kader heran. „Er kann uns in der Offensive helfen, und hätte das auch in den ersten beiden Spielen tun können“, sagt Trainer Schikofsky. Allerdings war er noch im Urlaub und hat nun etwas Trainingsrückstand. Aber er wird am Sonntag zur Verfügung stehen, was Thomas Schikofsky eine weitere Alternative beschert.

(zak)