GSV Moers mit Verletzungssorgen in Klosterhardt

Fußball in Moers : GSV mit Verletzungssorgen in Klosterhardt

Der Fußball-Landesligist tritt bei Armina Klosterhardt an. Christian Zeiler ist wieder einsatzbereit.

Nach den drei Punkten am vergangenen Spieltag möchte Fußball-Landesligist GSV Moers (12. Platz, 33:44 Tore, 24 Punkte) auch an diesem Sonntag Punkte mitnehmen. Die Moerser spielen um 15.15 Uhr gegen Arminia Klosterhardt (15.,34:46,21) in deren Stadion am Hans-Wagner-Weg. Zuletzt hatte es trotz des 2:1-Erfolges über die Sportfreunde Königshardt alles andere als rosig ausgesehen. Die vier Spiele davor gingen verloren, und gegen Tabellenschlusslicht Königshardt ließen beide Mannschaften Landesliga-Format vermissen.

Zudem werden die Verletzungssorgen beim GSV nicht kleiner. Auch in dieser Woche muss GSV-Trainer Thorsten Schikofsky auf einige wichtige Spieler verzichten. Wie vergangene Woche fehlen Andreas Isailovic, Matthias Fröhlich, Fabian Hastedt, Kevin Reiser, Meik Bodden und Lukas Koch verletzt. Einige von ihnen könnten kommende Woche gegen den SV Scherpenberg wieder dabei sein. Zumindest Christian Zeiler kehrt aber schon diese Woche in den Kader zurück.

Arminia Klosterhardt sollte als Tabellenfünfzehnter für den GSV im Normalfall ein machbarer Gegner sein, auch wenn das Hinspiel mit 1:3 verloren ging. Doch im Moerser Spiel zeigte sich in den vergangenen Wochen mehr und mehr Verunsicherung. Besonders die Offensive ist von diesen Problemen geplagt und wirkte zum Teil ideenlos.

Unterschätzen sollten die Moerser die Gegner aus Klosterhardt aber keinesfalls. Überraschten sie doch bei ihrem letzten Spiel mit einem 2:1-Erfolg beim Aufstiegskandidaten Spielvereinigung Sterkrade-Nord. Davor zeigten sie eine ebenso gute Leistung beim 4:1 gegen Blau-Gelb Überruhr.

,,Klosterhardt hat sich in der Winterpause gut verstärkt“, warnt Trainer Thorsten Schikofsky vor einem schweren Spiel. ,,Ich bin dennoch zuversichtlich. Ein Punkt ist unser Minimalziel. In den Spielen gegen Mannschaften, die ähnlich wie wir stehen, müssen wir alles geben, um den Vorsprung auf die Abstiegsplätze zu halten oder auszubauen.“

Auch wenn von einem Abstiegskampf nicht die Rede sein kann, wird es für den Aufsteiger aus Moers Zeit, nach einem schlechten Start in 2019 zur Ruhe zu kommen und so viele Punkte wie möglich zwischen sich und die Abstiegsplätze zu bekommen.