Lokalsport: GSV-Frauen können jetzt Klassenerhalt sichern

Lokalsport : GSV-Frauen können jetzt Klassenerhalt sichern

Mit einem Sieg in Warendorf wäre der Verbleib sicher.

Nach dem so wichtigen 2:0-Erfolg im Abstiegskampf am vergangenen Wochenende bei Germania Hauenhorst atmeten die Fußballerinnen des GSV Moers erst einmal kräftig durch. Denn durch diesen "Dreier" können sie am Sonntag um 13.30 Uhr mit einem erneuten Sieg bei der Warendorfer SU wohl alles klar machen und den Ligaverbleib endgültig sichern.

Neben dem Sieg vernahmen Trainer Gerd Orzeske und seine Spielerinnen nur zu gerne, dass der Herforder SV Borussia in der 2. Bundesliga Nord durch den 4:1-Erfolg über Union Berlin die Abstiegsplätze verlassen hat. Sollten sie dort bleiben, würden nämlich nur zwei Mannschaften aus der Regionalliga absteigen müssen. Und das würde schon heute bedeuten, dass der GSV bereits gerettet ist. Da es aber in der 2. Bundesliga Nord noch zwei Spiele gibt, ist es eben nicht sicher, dass Herford wirklich drinbleibt. Sollten sie doch noch absteigen, würde auch der Drittletzte der Regionalliga eine Klasse tiefer müssen. In diesem Fall wäre Moers noch nicht durch.

Auf den drittletzten Platz haben sie bei noch drei ausstehenden Spielen vier Punkte Vorsprung. Und dieser Platz wird derzeit von der Warendorfer SU belegt, dem Gegner also, bei dem der GSV anzutreten hat. Sollten sie gewinnen, wäre für die Moerserinnen alles klar. Und da sollten sie sich an das Hinspiel erinnern, dass die Gelb-Schwarzen klar mit 4:1 für sich entschieden. "Allerdings sind sie zu Hause schon schwer zu schlagen. Und wir sind auswärts ja auch nicht gerade bisher sehr erfolgreich gewesen", so Orzeske, der aber Zuversicht ausstrahlt, die drei Punkte mit in die ehemalige Grafenstadt zu nehmen. "Wir wollen den Sieg, damit wir endgültig das Rechnen um den Ligaverbleib einstellen können." Mit Patricia Michalak wird wohl die erfahrenste Spielerin fehlen. Mit der letzten Aktion in Hauenhorst hatte sich "Pattex" eine Gehirnerschütterung zugezogen. "Direkt nach dem Spiel am Sonntag war das noch nicht abzusehen. Am Montag war sie dann im Krankenhaus und dort wurde diese Diagnose gestellt. Wir müssen abwarten, ob die Gehirnerschütterung abgeklingt."

(RP)