Lokalsport: "Gräfinnen" wollen zurück in Erfolgsspur

Lokalsport : "Gräfinnen" wollen zurück in Erfolgsspur

Frauen-Fußball: Regionalligist GSV ist bei Vorwärts Spoho Köln zu Gast. Hinspiel gewann Moers 2:1.

Die Fußballerinnen des Regionalligisten GSV Moers mussten am vergangenen Sonntag bei der 0:3-Niederlage gegen den 1. FC Köln II ihre zweite Niederlage in der Rückrunde einstecken. Da aber auch der VfL Bochum mit 1:3 beim MSV Duisburg II unterlag, hat sich für die Moerserinnen im Kampf um Platz vier nicht viel verändert. Das ist das Ziel, was sich die Gelb-Schwarzen für den Rest der Saison gesteckt haben. Am Sonntag um 14 Uhr sind die "Gräfinnen" nun zu Gast bei Vorwärts Spoho Köln und dort soll der nächste "Dreier" her.

Der GSV hat in der Hinrunde gegen die Domstädterinnen mit 2:1 gewonnen und peilt mit einen erneuten Sieg in der Domstadt eine gute Platzierung in der Abschlusstabelle an. Für Trainer Gerd Orzeske ist jedes Punktspiel wichtig, aber für diesen Sonntag schaut er aber auch ein wenig auf das Landesliga-Team: "Die zweite Mannschaft spielt um 13.30 Uhr zu Hause gegen den direkten Verfolger aus Warbeyen. Gewinnen sie dort, haben sie 13 Punkte Vorsprung und der Aufstieg in die Niederrheinliga wäre wohl perfekt. Deshalb könnte es sein, dass wir Spielerinnen aus unserem Kader zur Verstärkung zur Verfügung stellen werden. Zumal ich aus den Vollen schöpfen kann. Alle Spielerinnen sind fit." Orzeske will dann aber auch nicht falsch verstanden werden: "Natürlich wollen wir auch in Köln gewinnen und werden auch mit einer starken Mannschaft antreten. Schließlich erwarte ich auch, dass sich meine Mannschaft für die schwache Vorstellung gegen den 1. FC Köln rehabilitiert."

Ein Sieg der Moerserinnen würde auch dem SV Budberg im Abstiegskampf weiter helfen, der am vergangenen Sonntag mit dem 3:1 über eben Spoho Köln seinen zweiten Saisonsieg einfahren konnte. Da der Abstieg von Alemannia Aachen aus der 2. Bundesliga wohl kaum noch zu verhindern ist, muss schon Platz elf her, um in der Regionalliga zu bleiben.

Den belegt derzeit Vorwärts Spoho Köln mit 19 Punkten. Der SVB ist Letzter mit neun Zählern. Die Aussichten sind daher auch vor der Partie am Sonntag um 13 Uhr gegen dem Warendorfer SU nach wie vor sehr minimal.

"Auch wenn unsere Chancen auf den Klassenerhalt noch so klein ist, werden wir aber nicht aufgeben", so Trainer Torsten Arend. "Und das wir mithalten können, haben wir schon oft bewiesen. Und gegen Vorwärts sind wir endlich auch einmal belohnt worden." Der Warendorfer SU hat bisher auch nur 23 Punkte gesammelt und die beiden letzten Partien gegen die SGS Essen II (3:5) und eben bei Vorwärts Spoho Köln (1:5) verloren. Das Hinspiel hatten die Budberger mit 0:2 verloren. "Da hatten wir aber auch schon sehr gute Chancen, um zu gewinnen", so Arend, der bis auf Nadja Deyke alle Spielerinnen an Bord hat. "Es spricht nichts dagegen, die Anfangsformation zu wählen, die auch am vergangenen Sonntag begonnen hat. Aber ob es tatsächlich so kommt, werde ich wohl erst ganz kurz vorher entscheiden.

(woja)