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Fußball-Landesligist Fichte Lintfort strebt Remis an

Fußball : Fichte strebt mindestens einen Punkt an

Der Landesliga-Aufsteiger tritt heute beim ESC Rellinghausen an. Lintforts Trainer Sven Schützek ärgert die frühe Anstoßzeit, die seiner Ansicht ein klarer Nachteil für seine Mannschaft ist. Ein Teilerfolg soll aber dennoch her.

Am heutigen Mittwoch steht eine weitere Standortbestimmung in der Fußball-Landesliga für den Aufsteiger TuS Fichte Lintfort auf dem Programm. Das Team vom Niederrhein muss bereits um 19 Uhr in der Nachholpartie vom zweiten Spieltag in Essen beim knapp 50 Kilometer und mindestens 45 Minuten entfernten ESC Rellinghausen antreten. Und der Spielplan der Gruppe 2 erlaubt es, einen kleinen Vergleich auf dem Papier anzustrengen. Fichte hat nach zwei absolvierten Begegnungen mit einem Sieg und einer Niederlage drei Punkte auf dem Konto und liegt mit 1:2-Toren auf dem 14. Tabellenplatz. Rellinghausen ist nach einem Sieg (2:0 beim GSV Moers) und einem Unentschieden mit vier Punkten und 4:2-Toren der Tabellensechste der Liga.

Während Fichte zur Saisoneröffnung mit 0:2 gegen den Duisburger SV 1900 unterlag, konnte Rellinghausen am vergangenen Sonntag, dem Ende der englischen Woche, durch ein 2:2 beim DSV 1900 zumindest einen Punkt mitnehmen. Und während Fichte in der noch jungen Spielzeit zweimal nur zu Hause gespielt hat, feiert Rellinghausen gegen den Gast aus Kamp-Lintfort seine Saison-Heimspielpremiere. Und die wollen die Rellinghauser um ihren Trainer Sascha Behnke sicherlich nicht vergeigen. Kurzum: Der TuS Fichte Lintfort ist gewarnt.

„Für mich ist die Anstoßzeit schon ein Wettbewerbsverzerrung und ein Nachteil für uns“, ärgert sich Fichte-Trainer Sven Schützek. „Wir müssen um 16.45 Uhr los. Für die Spieler, die arbeiten müssen, ist das nicht zu schaffen. In Rellinghausen wurde mir gesagt, dass die Stadt Essen um 21 Uhr die Platzanlage schließen würde. Wenn dem so ist, dann dürfte dort eben unter der Woche kein Spiel angesetzt werden. Das geht doch nicht“, schimpft er.

Schützek ist sicher, dass seine Schützlinge so wesentlich mehr Stress und Hektik vor dem Anpfiff bewältigen müssen. Doch gleichzeitig erhöht das nicht nur seinen Puls, sondern auch seine Kampfbereitschaft. „Wir werden dort versuchen, unser Spiel zu machen und wollen auf jeden Fall etwas von dort mitnehmen“, sagt der TuS-Coach. Bei einem Remis hätte sein Team vier Punkte aus drei Spielen geholt. „Dann könnte ich ohne weiteres davon sprechen, dass wir einen guten Saisonstart hingelegt haben“

Bei einem Sieg würde die Schützek-Mannschaft mit sechs Zählern auf dem dritten Platz stehen - sicherlich eine schöne Momentaufnahme. „Der 1:0-Sieg gegen Königshardt hat uns wieder etwas mehr Sicherheit gegeben“, so der Fichte-Trainer. Verlieren muss der TuS definitiv nicht mehr lernen. Das hat er am ersten Spieltag bereits gemacht.