Fußball-Landesliga: SV Scherpenberg unterliegt 1:2 gegen Burgaltendorf

Fussball : 1:2 im Nachholspiel, doch für Scherpenberg war mehr drin

Fußball: Der abstiegsbedrohte Moerser Landesligist kassiert gegen den Tabellenfünften aus Burgaltendorf eine unnötige Niederlage auf eigenem Platz.

Der SV Scherpenberg konnte keinen weiteren Boden im Abstiegskampf der Fußball-Landesliga gutmachen. Auf eigenem Platz unterlag der SVS dem SV Burgaltendorf mit 1:2 (1:1).

Gegen den Tabellenfünften starteten die Hausherren verhalten und gerieten schnell in Rückstand. Nach einem Angriff über die rechte Seite kam Kreshnik Vladi im Strafraum an den Ball. Sein Flachschuss rauschte zum 0:1 ins linke Toreck (8. Minute). Immerhin vermochte Scherpenberg, das wegen Wadenproblemen kurzfristig auf Almir Sogolj verzichten musste, danach die Partie offen gestalten. El Houcine Bougjdi scheiterte noch mit einem Distanzschuss am Essener Keeper Jan Unger (17.), kurz darauf war dieser aber machtlos: Bei einem Klärungsversuch schoss er den nach vorne geeilten Enes Balci an, und den Abpraller versenkte Maximilian Stellmach per Kopf zum 1:1 (22.). Bougjdi (26.) und Stellmach (30.) hatten sogar die Pausenführung auf dem Fuß, zielten aber jeweils knapp vorbei. Kurz nach Wiederanpfiff geriet der SVS erneut in Rückstand, und dieses Mal patzte der Scherpenberger Schlussmann Mehmet Coskun, als er einen Eckball unterlief. Kevin Sokhan-Sanj sagte „Danke“ und köpfte wuchtig zum 1:2 ins leere Tor (50.).

Scherpenberger Chancen zum Ausgleich gab es genug. Enes Balci kam nach Flanke von Kevin Zülsdorf zum Kopfball, konnte die Kugel aber nicht aufs Tor bringen (57.). Dann übersah Stellmach bei einem Konter den mitgelaufenen Zülsdorf (71.). Fünf Minuten später setzte Zülsdorf einen Schuss aus der Drehung zu hoch an, und Nico Frömmgens Freistoß parierte Jan Unger (78.). Nach der Gelb-Roten Karte gegen Gäste-Kapitän Vladi (84.) warf Scherpenberg noch einmal alles nach vorne, konnte dem Spiel aber keine Wende mehr geben.

„Unverdient ist der Sieg für Burgaltendorf nicht, wenn man das ganze Spiel betrachtet. Aber wir hatten schon die Chance, um heute etwas zu holen“, resümierte Scherpenbergs Trainer Timo Barbeln. „In der Anfangsphase hatten wir zu viel Respekt vor dem Gegner, danach haben wir uns in das Spiel hinein gekämpft.“

SVS: Coskun, Blessing (63. Tshiani), Schmidt, Frömmgen, Duman, Terwiel, Franke, Stellmach, E. Bougjdi, Undi (46. Zülsdorf), Balci (75. Tamba).

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