Fußball-Landesliga: GSV Moers spielt 2:2 gegen Hö/Nie

Fussball : GSV biegt das Spiel zum 2:2 um

Fußball-Landesliga: Der Doppelschlag von Kevin Sonneveld rettet das Remis.

Georg Mewes hatte gestern schon die drei Punkte mit seinem SV Hönnepel-Niedermörmter. beim GSV Moers eingesammelt. Zur Pause führte sein Klub mit 2:0 und sah wie der sichere Sieger aus. Daher fühlte es sich für Mewes hinterher wohl eher als gefühlte Niederlage an, verspielte Hö/Nie doch diesen 2:0-Vorsprung noch. Die Partie endete schließlich 2:2, weil Kevin Sonneveld in der zweiten Halbzeit zweimal für den GSV erfolgreich war. Nach dem eindrucksvollen 3:0-Erfolg am vergangenen Sonntag beim SV Sonsbeck bewiesen die Moerser Spieler gestern einmal mehr eine tolle Moral.

Dennoch war GSV-Coach Thorsten Schikofsky erst nach der Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit mit seinem Team zufrieden: „Wenn du nach einem 0:2-Rückstand zur Pause am Ende doch noch einen Punkt holst, dann musst du einfach zufrieden sein. Auch wenn wir noch Chancen zum Sieg hatten.“

Innerhalb von acht Minuten lagen die Moerser 0:2 zurück. Eine halbe Stunde lang gab es auf beiden Seiten kaum Tormöglichkeiten. Eine der ersten in diesem Spiel nutzte Elidon Bilali zur 1:0-Führung (30.). Das sorgte dafür, dass die Moerser aus dem Rhythmus kamen. Und so mussten sie in der 38. Minute die zweite bittere Pille hinnehmen, als Luca Plum das 2:0 und damit der Pausenstand gelang. „Da bin ich schon etwas lauter in der Pausenansprache geworden“, so Schikofsky schmunzelnd. „Ich bin ja doch sonst der etwas ruhigere Typ“.

So kamen die Gelb-Schwarzen motiviert aus der Kabine und wollten dem Gast den Sieg nicht so einfach überlassen. Die Moerser wurden dann auch direkt für ihre Bemühungen belohnt. Nur fünf Minuten nach dem Seitenwechsel war es Kevin Sonneveld, dem der 1:2-Anschlusstreffer gelang. Das war der Weckruf für die Moerser, die in der Folgezeit weiter auf den Ausgleich drängten. Und erneut war es Sonneveld, der das 2:2 für die Grafschafter erzielte (78.).

„Das war dann am Ende auch mehr als verdient, wir hätten noch gewinnen können“, so Schikofsky. „Meine Mannschaft hat eine tolle Moral gezeigt. Jetzt sind wir seit drei Spielen ungeschlagen. Das lässt sich doch wahrlich sehen.“

GSV: di Giovanni, Schuster, Isailovic, Bodden, Debernitz (46. Sonneveld), Drauschke (85. Koch), Reiser, Hecker, Altun (46. Zeiler), Haeger, Üzüm.