Fussball: Fichte hat noch Luft nach oben

Fussball : Fichte hat noch Luft nach oben

Mit vier Punkten ist der neue Fußball-Landesligist in die Saison gestartet. Nun wartet Niederwenigern.

  Sven Schützek war am Ende nicht sicher, ob er sich über den Punkt freuen oder über die beiden verlorenen Zähler ärgern soll. Der Trainer vom Fußball-Landesliga-Aufsteiger TuS Fichte Lintfort (12. Platz, 2:3 Tore, 4 Punkte) hatte in der Nachholpartie vom zweiten Spieltag beim ESC Rellinghausen (3., 5:3, 5) 1:1 (0:1) gespielt. Damit haben die Kamp-Lintforter vier Zähler nach drei Spielen auf dem Konto. „Eigentlich ganz ordentlich“, sagt Schützek.

Doch dann denkt er darüber nach, dass seine Mannschaft durch Kevin Dyka nach einer einstudierten Eckball-Variante in Führung gegangen ist (33. Minute) und diese nicht nur gut verteidigt hat, sondern auch hätte ausbauen können. Am Ende steht es aber Unentschieden, weil Niklas Nadolny den Ball unglücklich ins eigene Tor buxiert (78.). Zu dem Zeitpunkt war Fichte seit drei Minuten in Unterzahl, weil Schützek bereits dreimal gewechselt hatte und Kevin Dyka nach einem harmlosen Zweikampf im Kunstrasen hängen geblieben war, sich das Bein verdrehte. „Das tut mir so leid für den Jungen“, erinnert Schützek daran, dass Kevin Dyka in der vergangenen Saison wegen Probleme an der Leiste kein Spiel machen konnte.

„Mit elf Mann hätten wir gewonnen“, sagt der Trainer, der sich nur darüber geärgert hatte, dass sein Team die Konter so schlampig gespielt hat. Doch das kann seine Mannschaft nun am Sonntag, um 15 Uhr, bei den SF Niederwenigern (6., 7:5, 4) besser machen. „Einer der Top-Favoriten“, blickt Schützek nach vorne: „Die haben gute Qualität nach vorne. Wir werden mit dem nötigen Respekt dort antreten, aber wir werden am Sonntag auch was versuchen. Ein Punkt wäre jedenfalls schön. Ein Sieg klasse.“

Dyka hatte gestern seine MRT-Untersuchung, das Ergebnis steht noch aus. Alen Brajic ist noch im Urlaub, auch Ali Yavuz ist noch nicht wieder da und Niklas Weißenfels ist immer noch verletzt. Dagegen ist aber Tim Konrad wieder da, „und Fabian Weigl ist vom TSV Wachtendonk-Wankum zu uns zurückgekommen“, freut sich Sven Schützek.

(zak)