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Fussball Der VfL Repelen peilt das obere Drittel an

Fussball : Der VfL Repelen peilt das obere Drittel an

Abstieg heißt Neuanfang: Die Nordmoerser nehmen Anlauf in der Bezirksliga.

Nach vier Jahren in der Landesliga muss der VfL Repelen nun wieder in der Fußball-Bezirksliga ran. Nach dem Abstieg heißt der Trainer weiterhin Sascha Weyen. Das obere Tabellendrittel soll es schon werden. Der direkte Wiederaufstieg ist mit einer Mannschaft, die sich im Verjüngungsprozess befindet, aber keine Pflicht.

„Die Vorbereitung lief bisher nahezu optimal“, blickt Trainer Sascha Weyen allerdings auf positive Wochen zurück. „Wir haben gegen Scherpenberg gewonnen und sind beim Turnier von Fichte Lintfort Erster geworden“, nennt er durchaus Achtungserfolge. „Gegen den GSV Moers haben wir verloren, aber ich denke, gegen diesen Gegner darf man sicher mal verlieren“, relativiert Weyen das knappe 0:1 nach 45 Minuten beim Turnier des andesliga-Aufsteigers GSV.

Nach dem Abstieg aus der Landesliga hatte es zuvor freilich einige personelle Änderungen gegeben. „Mit dem Kader bin ich sehr zufrieden – und auch mit der bisherigen Entwicklung“, ist Trainer Weyen auch ob seines Personals zuversichtlich gestimmt. Aus gesundheitlichen Gründen könnte Ben Etuk allerdings länger ausfallen. In diesem Fall würde es auf der Außenbahn dünn werden.

Bei der Kaderzusammenstellung ging es vor allem darum, das Gesicht und die Identität der Mannschaft zu verändern. „Es ist auf jeden Fall unser Ziel, junge Leute einzubauen“, betont Weyen und skizziert das Anforderungsprofil so, dass vor allem „Spieler mit Bezug zum Klub, die sich mit dem VfL identifizieren“ gesucht wurden. „Die Mannschaft war vorher lange zusammen“, erklärt Weyen. Das frische Blut hat durchaus schon erste Folgen. „Man merkt im Training, dass sich bereits etwas verändert hat“, freut sich der Trainer über „willigere“ Spieler und „mehr Aufmerksamkeit“.

Die Ligeneinteilung bringt mit sich, dass es in der Bezirksligastaffel nach Krefeld und Mönchengladbach geht. „Es ist schwer, die Mannschaften einzuschätzen“, gibt Weyen zu. „Ich erwarte den 1. FC Viersen oben, aber ansonsten kann ich nur die Moerser Mannschaften einschätzen.“ Unabhängig von den Gegnern wäre ein guter Saisonstart natürlich immens wichtig: „Wenn man die ersten drei Spiele gewinnt, hat man direkt Schwung. Und wenn man in den ersten drei Spielen nicht gut punktet, ist man gleich hinten dran.“

Bei der Formulierung des Saisonziels halten die Repelener es erst einmal noch etwas weniger konkret: „Ziel ist das obere Drittel, also die Plätze eins bis sechs. Das kann bedeuten, dass wir Erster werden, aber wir können auch damit leben, Sechster zu werden“, so Trainer Sascha Weyen. Denn der Coach weiß: „Um Erster zu werden, muss man immer auch etwas Glück haben.“