Fußball-Bezirksligist VfB Homberg II ist mit Abschneiden zufrieden

Fußball : Aufsteiger VfB Homberg II hat bislang überzeugt

Der Bezirksligist überwintert auf dem vierten Platz. Trainer Sunny Acar wünscht sich mehr Disziplin von seinem Team, das nach der Winterpause auf zwei Neuzugänge setzen kann. Christian Skerwiderski und Niklas Weißenfels kamen von Fichte Lintfort. Routinier Thomas Schlieter ist nicht mehr dabei.

Auf eine erfolgreiche Hinrunde in der Fußball-Bezirksliga kann der VfB Homberg II zurückblicken. Die Homberger Zweitvertretung belegt in der Gruppe 4 den fünften Tabellenplatz, kann allerdings durch ein Nachholspiel noch auf Rang vier vorrücken.

Nach dem Aufstieg aus der Kreisliga A in der vergangenen Saison schaffte Homberg II es auf Anhieb ins obere Tabellendrittel. „Wenn wir unser Nachholspiel gewinnen, sind wir Vierter und das ist für einen Aufsteiger sehr gut“, sagt Trainer Sunay Acar, der insgesamt sehr positiv auf das vergangene halbe Jahr zurückblickt: „Von der Tabellensituation her sind wir sehr zufrieden und auch sonst bis auf ein paar Ausnahmen.“

Dennoch sieht der Trainer auch noch Luft nach oben. „Wenn wir öfter an unsere Leistungsgrenze gekommen wären, wäre noch mehr möglich gewesen“, sagt Acar. Außerdem hätte er sich „eine höhere Trainingsbeteiligung“ gewünscht sowie „mehr Disziplin auf dem Platz“. Dann wäre seiner Mannschaft aus seiner Sicht der eine oder andere Platzverweis erspart geblieben.

Schmerzlich vermisst wurde in einigen Begegnungen der Routinier Thomas Schlieter. „Dadurch, dass er nicht immer dabei war, fehlte uns manchmal die Erfahrung“, sagt Acar. Daran muss sich das Team gewöhnen, da der VfB Homberg II mittlerweile überhaupt nicht mehr mit Thomas Schlieter planen kann. Der Kicker hat seine Laufbahn in der Winterpause beendet. „Wir können ihm nur noch einmal unseren riesigen Dank aussprechen. Was er für die Mannschaft geleistet hat, war wirklich klasse“, sagt der Coach des Bezirksligisten.

Neu im Homberger Aufgebot sind  Niklas Weißenfels und Christian Skerwiderski, die von Fichte Lintfort zum VfB II gewechselt sind. Acar freut sich nicht nur über die Neuzugänge, sondern auch über die „bisher sehr hohe Trainingsbeteiligung in diesem Jahr“.

Sein Ziel für die Rückserie lautet: „Wir wollen unsere Position festigen. Wenn oben jemand wackelt, wollen wir da sein. Wir sagen nicht, dass wir aufsteigen wollen. Dafür ist unser Kader nicht breit genug. Aber im Fußball ist alles möglich.“

(rk)
Mehr von RP ONLINE