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Fußball-Bezirksliga: Beim SV Schwafheim verfällt niemand in Panik

Fußball : Beim SV Schwafheim verfällt niemand in Panik

Aktuell steht der Fußball-Bezirksligist auf einem Abstiegsplatz. Trainer Manfred Wranik will das aber nicht überbewerten und ist optimistisch, die Wende zu schaffen.

Lediglich sechs Spiele hat der SV Schwafheim in dieser Fußball-Bezirksliga-Saison bis zur corona-bedingten Unterbrechung absolvieren können. Diese ist mittlerweile in die Winterpause übergegangen. Das Zwischenfazit fällt beim SVS freilich verhalten aus, überwintert die Mannschaft der beiden Trainer Manfred Wranik und Kevin Hanebeck schließlich nur auf einem Abstiegsplatz.

Aufgrund der gezeigten Leistungen und mit verstärktem Kader gehen die Schwafheimer allerdings zuversichtlich ins neue Jahr. „Nach sechs Spielen ein Fazit zu ziehen, ist schwierig“, relativiert Trainer Manfred Wranik die Zwischenbilanz, räumt aber ein: „Trotzdem haben wir natürlich sechs Ergebnisse und wenn man danach geht, sind sechs Punkte nicht so viel.“ Als aktueller Tabellen-Dreizehnter stehen die Schwafheimer derzeit noch auf dem ersten Abstiegsplatz, mit allerdings nur einem Zähler Rückstand zum rettenden Ufer.

Und auch sonst betont Wranik: „Wir hätten schon drei, vier Pünktchen mehr haben können. Aber wir malen jetzt auch nicht alles schwarz und sagen, dass wir total enttäuscht sind.“ Denn der Spielverlauf bei allen sechs Partien stimmt zuversichtlich. „Die Spiele waren alle ausgeglichen. Wir hatten in jedem Spiel unsere Chancen und hätten die Partien auch für uns entscheiden können.“ Ein weiteres guten Zeichen: Auch der zwischenzeitlich dezimierte Kader zeigte sich in der Breite durchaus konkurrenzfähig: „Wir hatten ja immer wieder Ausfälle durch verletzte und kranke Akteure. Dafür haben die Spieler, die sonst wohl nicht so viel gespielt hätten, das gut gemacht.“

Damit nach der Pause – wann auch immer diese endet – auch die Ergebnisse stimmen, muss sich aus Wraniks Sicht aber auch noch einiges ändern: „Wir müssen hinten konsequenter verteidigen. Vorne hatten wir in jedem Spiel unserer Chancen, die wir aber zu oft nicht nutzen konnten.“ Helfen sollen dabei auch die beiden Neuzugängen Noah Schlebusch und Tolga Dügencioglu vom Landesligisten VfL Tönisberg. „Damit sind wir von der Qualität her besser und auch breiter aufgestellt“, so Wranik. Die beiden Neuen sollen die Abgänge von Felix Dressler (SpVgg. Rheurdt-Schaephuysen) und Robin Morawa (SV Budberg) kompensieren. Das Ziel für den überarbeiteten Kader ist klar: „Wenn du da unten stehst, kann es ja nur das einzige Ziel sein, die Klasse zu halten“

Die Planungen für die Saison 2021/22 laufen beim SVS derweil bereits auf Hochtouren. „Fast der ganze Kader hat für nächste Saison zugesagt“, kann Wranik berichten, auch wenn die Gespräche diesmal den aktuellen Umständen entsprechend anders liefen: „Ich habe mich nur selten mal so, wie es ja erlaubt ist, mit einem einzelnen Spieler getroffen. Die meisten Gespräche habe ich mit Kevin Hanebeck und dem Spieler per Videokonferenz geführt.“ Vertagt wurde eine Entscheidung bei Julian Steinitz, Faruk Yildirim und Marc Lauderbach. Hier wird es bald weitere Gespräche geben. Ansonsten haben alle Spieler, die zum erweiterten Stamm zählen, zugesagt, auch über den Sommer hinaus in Schwafheim zu bleiben.

Ab dann wird auch Neuzugang Serhat Karabulut (zuletzt Rot-Weiß Moers) zur Verfügung stehen, der sich kürzlich schon dem SVS angeschlossen hatte, aber wegen einer langen Sperre in der Rückrunde nicht spielen darf.