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Lokalsport: Für Schwafheim wird's jetzt eng

Lokalsport : Für Schwafheim wird's jetzt eng

Der abstiegsbedrohte Landesligist empfängt heute die Spvgg. Sterkrade-Nord.

Dringend Punkte braucht Fußball-Landesligist SV Schwafheim (17. Platz, 17:71 Tore, 18 Punkte) vor dem heutigen Heimspiel gegen die Spvgg. Sterkrade-Nord (5., 57:37, 40) um 19.30 Uhr. Der Tabellenvorletzte muss trotz personeller Probleme schleunigst mit dem Gewinnen anfangen, fordert natürlich SVS-Trainer Ralf Gemmer.

Der Aufschwung des Derbysieges gegen den VfL Repelen hatte bei den Schwafheimern nicht lange gehalten. Bereits am Sonntag setzte es wieder eine 0:3-Niederlage bei den SF Niederwenigern. Der SV Hönnepel-Niedermörmter zog somit nach Punkten gleich, hat aber noch zwei Nachholspiele in der Hinterhand. Repelen auf Rang 15 hat immerhin schon vier Zähler mehr auf dem Konto als die Schwafheimer.

"Es wird natürlich richtig eng jetzt", weiß auch Trainer Ralf Gemmer, was die Stunde geschlagen hat. Die schwache Form seit der Winterpause mit lediglich drei Punkten aus sieben Spielen gibt da nicht gerade Anlass zur Hoffnung. Aufgeben wollen die Schwafheimer aber noch nicht. "Wir brauchen wohl noch fünf Siege", lautet Gemmers Rechnung für den Klassenerhalt, wenngleich ihm auch klar ist: "Da müssen wir jetzt langsam mal mit anfangen." Insgesamt zehn Spieltage haben die Süd-Moerser noch.

Einfach wird es freilich auch gegen den Tabellenfünften aus Oberhausen nicht. "Wir bauen natürlich darauf, dass wir ein Heimspiel haben", macht Gemmer sich und der Mannschaft Mut, verweist zurecht auf die ordentliche Heimbilanz: "Zu Hause haben wir schon fünfmal gewonnen." Der sechste Dreier auf dem heimischen Ascheplatz soll am besten schon heute folgen, trotz angespannter Personallage.

Im Vergleich zum Spiel in Niederwenigern am vergangenen Wochenende werden Lars Drauschke und Manfred Wranik ausfallen, die beide verletzt ausgewechselt werden mussten. Zudem ist noch sehr fraglich ob Hakan Dönmez nach der Arbeit noch zum Spiel nachkommen kann. "Wenn überhaupt wird er wohl erst zur zweiten Halbzeit da sein", schaut Gemmer betrübt.

Gegen Sterkrade-Nord sind einmal mehr die Grundtugenden der Schwafheimer gefragt. "Dass wir spielerisch nicht auf Augenhöhe sind, ist klar", sagt der SVS-Trainer und skizziert den Plan: "Hinten müssen wir wieder konsequenter spielen und zur Not lieber den Ball bis in den Schwafheimer See dreschen als ihn leichtfertig zu vertändeln wie beim ersten Gegentor am Wochenende."

Vorne sollen dann zügig vorgetragene Aktionen zu den siegbringenden Toren verhelfen.

(rk)