Frauenfußball-Regionalliga: GSV Moers hofft auf Aufschwung in Aachen

Frauenfußball : GSV hofft auf Aufschwung in Aachen

Frauenfußball-Regionalliga: Trotz einiger Ausfälle glaubt GSV-Trainer Hassan Gören an einen Sieg bei der Alemannia. Den dortigen Kunstrasenplatz sieht er als Vorteil an.

Die Regionalliga-Fußballerinnen vom GSV Moers (11. Platz, 6:17 Tore, 5 Punkte)  haben insgesamt keinen optimalen Saisonstart hingelegt. Der GSV muss erkennen, dass es ein Aufsteiger auch richtig schwer haben kann. Das ist nichts Neues und gilt auch für das Moerser Gründungsmitglied der Regionalliga, das in 2018 erstmals aus dieser Spielklasse den Abstieg hinnehmen musste, aber nach nur einem Jahr Niederrheinliga sofort und durchaus souverän den Weg zurück geschafft hat.

Doch nun hat der GSV Moers um Trainer Hassan Gören erst fünf Punkte nach sieben Spielen auf dem Konto. Es hätten aber auch einige mehr sein können. Wenn nicht sogar müssen. So war am vergangenen Sonntag gegen die Spielvereinigung Berghofen durchaus ein „Dreier“ möglich, führte der GSV doch immerhin bis eine Viertelstunde vor Spielende mit 2:1. „Wir haben uns aber durch Fehler selbst um den möglichen Sieg gebracht“, so Gören. „Das 2:3 war schon eine sehr unglückliche Niederlage. Daran haben wir noch zu knabbern. Aber wir müssen das so schnell wie möglich hinter uns lassen.“

Deshalb hofft der Moerser Coach nun darauf, dass sein Team am Sonntag, 14 Uhr, bei Alemannia Aachen (9., 9:12, 6) punktet. Denn die Alemannia hat nur einen Zähler mehr auf dem Konto und liegt gerade mal zwei Plätze besser als die Gelb-Schwarzen in der Tabelle. Die Aachenerinnen haben zuletzt dreimal Remis gespielt. Es gab jeweils ein 1:1 gegen den Herforder SV Borussia, den SV Bökendorf und am vergangenen Sonntag beim VfL Bochum. Und die Aachenerinnen haben bereits ein Spiel mehr auf dem Konto, als die Kickerinnen vom GSV Moers.

„Uns kommt sicherlich entgegen, dass wir in Aachen wieder auf einem Kunstrasenplatz spielen können“, gibt sich Gören selbstbewusst. „Und wenn wir die Leistungen der letzten Spiele wiederholen können, wollen wir schon die drei Punkte mit nach Hause nehmen.“ Dabei muss der Moerser Coach aber weiter auf Steffi Frings, die an einem Kahnbeinbruch leidet, verzichten.

„Zudem fehlen noch Lisa Mölders und Alena Mogilnikov. Da müssen wir noch abwarten, ob sie spielen können.“ Gören weiß, dass die Aachenerinnen besonders im Zentrum sehr stark besetzt sind: „Aber dagegen werden wir schon das geeignete Mittel finden.“