Lokalsport: Fichte muss "Kocic-Brüder" ausschalten

Lokalsport : Fichte muss "Kocic-Brüder" ausschalten

Im Kampf um den Landesliga-Aufstieg geht es nun gegen die DJK Vierlinden.

Zwei Spiele trennen den TuS Fichte Lintfort noch von der Fußball-Landesliga. Morgen um 15.15 Uhr empfängt der Bezirksligist die DJK Vierlinden zum zweiten Relegationsspiel. Es wird aber auch die zweite hohe Hürde für die Lintforter, die an die starke Leistung aus dem mit 3:0 gewonnenen ersten Spiel gegen den 1. FC Wülfrath anknüpfen wollen.

Erneut gibt der Relegationsmodus eine klare Situation vor. Für den Verlierer des morgigen Spiels ist die Saison nach dem Abpfiff beendet. Neben dem Spiel bei Fichte treffen in der zweiten Partie der VfL Benrath und DJK/VfB Frohnhausen am Sonntag aufeinander. Die beiden Gewinner von morgen kämpfen am kommenden Mittwoch dann im Endspiel um den letzten verbleibenden Platz in der Landesliga. Zum Auftakt legte Fichte einen überzeugenden Auftritt gegen den 1. FC Wülfrath hin und gewann vor rund 500 Zuschauern glatt mit 3:0. "Wir sind zufrieden und haben das Spiel und die Atmosphäre genossen", blickt Trainer Sven Schützek noch einmal ganz kurz zurück ehe er den Fokus auf die zweite Runde richtet: "Jetzt müssen wir weiter arbeiten. Wir brauchen nochmal die gleiche Leistung, noch ein qualitativ so gutes Spiel. Da dürfen wir keinen Millimeter von abweichen."

Denn der nächste Gegner hat es in sich. Vierlinden wurde in seiner Bezirksliga-Gruppe wie auch die Lintforter Zweiter. Dabei spielte die DJK eine starke Saison und musste nur den herausragenden SF Hamborn 07 den Vortritt lassen. Im Durchschnitt punktete Vierlinden sogar besser als der SV Scherpenberg, der vor Fichte Meister wurde. Im ersten Relegationsspielegalisierte Vierlinden einen Rückstand gegen Landesligist TuS Essen-West und gewann am Ende 3:1 nach Verlängerung. "Vierlinden musste am Mittwoch 120 Minuten spielen, da muss man sehen, wie lange die Körner reichen. Aber sie haben das Spiel gedreht und haben daher sicher Euphorie", vermutet Sven Schützek, der um die Stärke des Gegners aber bestens informiert ist. Allen voran überzeugte bisher das Duo Benjamin und Nikola Koncic, die einst auch für den GSV Moers spielten. Doch Schützek kennt den Gegner und stellt klar: "Vierlinden ist mehr als nur die Koncic-Brüder." Doch auch Fichte kann, gerade im Kollektiv, einiges in die Waagschale werfen, wie gegen Wülfrath eindrucksvoll zu sehen war. Ähnlich soll der zweite Auftritt in der Relegation aussehen. "Wir werden natürlich versuchen, wieder unser Spiel durchzuziehen und aggressiv agieren. Dabei eng dran sein und gut umschalten", umreißt Sven Schützek noch einmal die Lintforter Tugenden und ist sich sicher, dass dafür auch noch der notwendige Treibstoff im konditionellen Tank ist: "Die Kraft wird reichen, wir haben dafür gut gearbeitet und sind bestens für dieses zweite Spiel gerüstet."

(RP)
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