Fichte Lintfort will die Durststrecke beenden

Fußball : Fichte Lintfort will die Durststrecke beenden

Der Landesligist wartet seit fünf Spielen auf einen Sieg. Immerhin: Zuletzt bot der Aufsteiger dem Spitzenreiter FC Kray ordentlich Paroli. Am Sonntag trifft das Team auf den VfB Frohnhausen.

Seit fünf Spielen wartet der Tabellenfünfzehnte der Fußball-Landesliga, TuS Fichte Lintfort, auf einen Sieg. Nur zwei Unentschieden konnte der Aufsteiger in dieser Zeit auf seinem Konto verbuchen. Konsequenz dieser mageren Ausbeute: Die Mannschaft von Trainer Sven Schützek ist auf den Relegationsplatz abgerutscht. Höchste Zeit also, um mal wieder ein Spiel zu gewinnen. Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich am Sonntag, wenn um 15.15 Uhr der Tabellenzwölfte VfB Frohnhausen zur Franzstraße kommt.

Beide Mannschaften mussten am vergangenen Spieltag je einen Platzverweis hinnehmen. Bei den Gästen aus Essen erwischte es Torwart Marko Razic nach einer „Notbremse“ bei der 3:4-Heimniederlage gegen den GSV Moers. Die Lintforter müssen mit Florian Ortstadt auf ihren besten Torschützen (5 Treffer) verzichten, nachdem er beim 2:3 in Kray die „Ampelkarte“ gesehen hat. Zudem sitzt Marvin Ehis eine Sperre nach seiner fünften Gelben Karte ab.

„Das ist eine offensivstarke Mannschaft, die auf dem Papier überragend besetzt ist“, sagt Sven Schützek und denkt dabei an Einzelspieler des Gegners wie den 13-fachen Torschützen Kevin Zamkiewicz, den zweitbesten Torjäger Chamdin Said oder Routinier Issa Issa. Trotzdem peilt der Fichte-Coach im Heimspiel drei Punkte an: „Ich bin noch nicht so weit zu sagen, dass wir gewinnen müssen. Aber wir wollen sehr gerne endlich wieder drei Punkte holen. Das sage ich mit allem Respekt vor diesem Gegner, der aggressiv und körperbetont zu Werke geht. Aber wir haben keine Angst vor Frohnhausen.“

Schließlich habe seine Mannschaft auch zuletzt bei der unglücklichen 2:3-Niederlage in Kray eine gute Leistung abgeliefert. „Mit der Leistung beim Spitzenreiter war ich sehr einverstanden. Daraus können wir viel Gutes mitnehmen.“ Allerdings habe sich sein Team wieder einmal nicht belohnt, weshalb der Druck noch einmal gestiegen sei. „Nun geht es für uns darum, unsere Form zu stabilisieren. Dann können wir auch drei Punkte holen“, sagt der Trainer.

Bei Florian Witte hat sich der Verdacht auf Kieferbruch nicht bestätigt. „Er hat zwar noch eine Schwellung im Gesicht, aber er kann spielen“, sagt der Lintforter Trainer. Zudem hat er am Sonntag mit den drei Rückkehrern Baris Özcelik, Nicola Serra und Daichi Yamamoto weitere Alternativen in seinem Kader.

Mehr von RP ONLINE