Fichte Lintfort steht im Kellerduell der Landesliga gegen Überruhr unter Druck

Fußball : Fichte Lintfort steht im Kellerduell unter Druck

Der Fußball-Landesligist tritt am Sonntag zum Duell Letzter gegen Vorletzter bei Blau-Gelb Überruhr an.

„Wir wissen, dass es ein wichtiges Spiel wird“ – unter diesem Motto reisen Trainer Sven Schützek und sein Team vom Fußball-Landesligisten TuS Fichte Lintfort (17. Platz, 11 Punkte, 12:18 Tore) morgen zum Kellerduell beim FC Blau-Gelb Überruhr (18., 10:27, 7). Das Aufsteigerduell ist die Begegnung des Tabellenletzten mit dem Vorletzten, zudem treffen in Essen das schwächste Heimteam (ein Punkt aus sechs Spielen) und die schlechteste Auswärtsmannschaft (drei Punkte bei sechs Versuchen) um 15.15 Uhr aufeinander.

Mit sechs sieglosen Spielen in Serie sind die Lintforter auf den 17. Platz abgestürzt. Sie stellen den zweitschwächsten Angriff der Gruppe, weisen aber gleichzeitig auch die viertbeste Abwehr aus. „Das ist eine komische Situation und nur schwer zu analysieren“, rätselt Schützek über die Ursachen.

Gemeinsam mit seinem Co-Trainer Gianni Giorri hat er im Laufe der Woche Ursachenforschung betrieben und sich auch selbst hinterfragt, zudem gab es Gespräche mit den Führungsspielern und Vorstand Gerd Wahle. „Es war ein offener Austausch auf allen Ebenen. Die Jungs sind mit dem Training und der Vorbereitung auf die Gegner zufrieden, sie kämpfen und sind fit, und wir sind weiterhin ein verschworener Haufen“, berichtet Schützek. „Wir machen eine schwere Phase durch, und natürlich fehlen uns die Tore. Denn Chancen haben wir uns immer genug erspielt.“

Über die taktische Marschroute für das Schlüsselspiel bei den „Blau-Gelben“, die zuletzt ihre Horrorserie von neun Pleiten in Folge mit einem 2:0 beim GSV Moers beendeten, werden Schützek und Giorri kurzfristig entscheiden. „Wir werden noch einige Vier-Augen-Gespräche führen, die Trainingsleistungen und die Stimmung ganz beobachten. Daraus werden wir den Weg für dieses Spiel entwickeln.“

In der Offensive hat Fichte mit Florian Ortstadt, Daichi Yamamoto, Shwan Rume und Nicola Serra wieder mehr Alternativen, die zuletzt wegen Sperren, Verletzungen oder Urlauben immer mal wieder gefehlt haben. „Wir sind von jedem unserer Spieler zu 100 Prozent überzeugt und geben den Jungs dieses Vertrauen auch mit“, glaubt Sven Schützek an die Qualität seines Kaders.

(BB)
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