Lokalsport: Fichte kämpft auswärts um Rang eins

Lokalsport : Fichte kämpft auswärts um Rang eins

Die Tabellenführung in der Fußball-Bezirksliga behaupten, das möchte der TuS Fichte Lintfort (1. Platz, 11:3 Tore, 10 Punkte). Der Spitzenreiter ist am fünften Spieltag am Sonntag um 15 Uhr beim SV Sevelen (14., 4:10, 3) zu Gast. Der wiederum hat am vergangenen Spieltag beim 2:0 gegen den SV Walbeck immerhin seinen ersten Saisonsieg einfahren können.

"Erstmal freut uns riesig, dass wir dort nicht mehr wie früher auf Asche spielen können", betont Fichte-Coach Sven Schützek aber zunächst. Denn der Ascheplatz ist mittlerweile einem neuen Kunstrasen gewichen. Ansonsten rechnet Schützek aber mit einem gestärkten Gastgeber: "Sevelen hat am vergangenen Wochenende den ersten Sieg geholt, was ihnen sicher Auftrieb geben wird." Vor allem weiß der Fichte-Trainer um die Kampfstärke der Gastgeber. "Wenn es zu einem offenen Schlagabtausch kommt, ist das wirklich eine unangenehme Mannschaft", erklärt Schützek. Daher lautet sein Plan: "Wir müssen kühlen Kopf bewahren, clever und dominant auftreten. Wir wollen unseren Fußball spielen, mit Tempo nach vorne." Verzichten müssen die Lintforter dabei allerdings auf Shawn Rume (Studienfahrt) und eventuell auf Thorsten Neulinger und Mehmet Cengiz.

Auf Seiten der Gastgeber stehen im Vergleich zur Vorwoche Daniel Wecker, Alexander Gubbels und Markus Siemons wieder zur Verfügung. Dennoch sieht Sevelens Trainer Thorsten Fronhoffs seine Mannschaft als "krassen Außenseiter" gegen einen starken Gegner: "Für mich ist Fichte zusammen mit dem GSV Moers der Top-Favorit auf die Meisterschaft und den Aufstieg." Auch in der abgelaufenen Spielzeit gab es für den SVS schon nichts gegen die Lintforter zu holen. "Vergangene Saison haben wir zehn Gegentore gegen Fichte kassiert", erinnert sich Fronhoffs schmerzlich an die beiden deutlichen Niederlagen. "Das soll nicht wieder passieren." Der SVS-Coach stellt deshalb klar: "Wir dürfen nicht die selben Fehler nochmal machen. Daher werden wir aus einer kompakten und aggressiven Defensive spielen. Natürlich wollen wir uns nicht verstecken, sondern auch mitspielen."

(rk)