Fechtclub Moers bei der Deutschen Meisterschaft der Senioren

Fechten : Achtungserfolge für junges Moerser Team

Eine Delegation des Moerser Fechtclubs trat jetzt bei der Deutschen Meisterschaft der Senioren in Tauberbischofsheim an.

Im polnischen Torun steht demnächst die Fecht-Weltmeisterschaft der Kadetten und Junioren auf dem Programm. Außerdem warten einige Mitglieder vom Fechtclub Moers vor dem Saisonende noch auf Deutsche Meisterschaften in den verschiedenen Altersklassen.

Für die Senioren ist dieser Termin bereits vorbei. Im Damen- und Herrenflorett ging es im Bundesleistungszentrum Tauberbischofsheim um den nationalen Titel. Der FC Moers hatte dafür eine junge Fechtriege ins Rennen geschickt, die eher Erfahrungen statt Titel sammeln sollte. Allerdings konnte der ein oder andere Favorit geärgert werden. Mit Hannah Fenger, Luise Greiffer, Greta Jansen, Emily Klockhaus, Renee Oymann und Merle Ruers hatte sich vom FC Moers nach dem Gastgeber FC Tauberbischofsheimeine die größte Anzahl bei den Damen qualifiziert. Hannah Fenger zog als Fünfte ins Hauptfeld ein. Alle anderen Moerserinnen folgten ihr in die K.-o.-Runde. Unter den besten 64 Fechtern scheiterte schließlich Renee Oymann als Jüngste. Ihr folgten Emily Klockhaus, Luise Greiffer und überraschend auch Greta Jansen, die Angelina Noelle-Krause aus Cottbus unterlag. Merle Ruers setzte sich dagegen mit 15:14 gegen Ainhoa Vogel vom Ausrichter durch. Hannah Fenger überzeugte trotz Trainingsrückstandes, kam mit 15:6 gegen die Lübeckerin Leah Sophie Drescher weiter und komplettierte das Moerser Duo.

Merle Ruers musste sich in der Runde der letzten 32 Fechterinnen verabschieden. Die Stuttgarterin Szofia Posgay war besser. Hannah Fenger zog nach dem 15:8 gegen Sophie Irene Brunets ins Achtelfinale ein. Dort musste sie sich aber der neuen DM-Dritten Eva Hampel vom Ausrichter geschlagen geben, überzeugte aber auf dem 15. Rang. „Wenn man bedenkt, dass Hannah kaum trainieren konnte, ist diese Platzierung noch höher zu bewerten“, so FCM-Trainer Saeid Nourouzi, der das Moerser Team in Polen unter seine Fittiche nahm.

Mit Niklas Stieren und Nils Fabinger konnte der FCM auch zwei qualifizierte Herren ins Rennen schicken. Niklas Stieren musste sich in der Runde der letzten 64 Fechter dem Duisburger Martin Wiemann, beugen. Er wurde 38. Nils Fabinger bezwang Stephan Bair aus Stuttgart mit 15:3. In der Runde der besten 32 Fechter war dann aber auch für Fabinger Feierabend. Er verlor gegen den Münchner Anton Ziegon und kam auf den 17. Platz.

„Ich bin mit unseren Jungs sehr zufrieden“, sagte Trainer Nourouzi. „Niklas hat eine gute Vorrunde gefochten und hier sein Können aufblitzen lassen. Schade, dass er das nicht in die Hauptrunde mitnehmen konnte“, sparte er anschließend nicht mit Lob.

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