Handball: Es gilt den Heimnimbus zu wahren

Handball : Es gilt den Heimnimbus zu wahren

Handball: Verbandsligist Moerser Adler HSG empfängt Samstag um 18 Uhr Adler Königshof II.

Die Moerser Adler HSG steht vor einer ganz richtungweisenden Partie. Die Verbandsliga-Handballer haben bislang solide 4:4 Punkte geholt. Nun wird sich zeigen, ob der Weg in die obere Tabellenregion geht oder doch in untere Gefilde. Die Hüfken-Mannen empfangen Samstag, um 18 Uhr, im Henri-Guidet-Zentrum, die Zweitvertretung von Adler Königshof.

Aber die Moerser Adler dürfen durchaus optimistisch sein. Das Team hat in beiden absolvierten Heimspielen - TS Lürrip und Jahn Hiesfeld - voll überzeugt, selbstbewusste, zielorientierte Auftritte abgeliefert. Doch sich in Selbstsicherheit zu wiegen wäre fatal. Moers muss, um Erfolg zu haben, ganz bestimmte Kriterien erfüllen.

So gilt es schnellstmöglich auf Betriebstemperatur zu kommen und das Tempo permanent hochzuhalten. Aber als oberste Priorität in einer Truppe ohne Star gilt es die mannschaftliche Geschlossenheit zu erreichen.

Aufsteiger Königshof (5:3 Punkte) hat bisher überzeugt. Die Krefelder verfügen über einen ausgeglichen besetzten Kader, mit einer gesunden Mischung aus erfahrenen Spielern sowie etlichen jungen, lauffreudigen Talenten. In der Deckung wird solide zugepackt, hinter der der ehemalige Moerser Matthias Thiemann das Tor hütet.

"Ich denke, es wird ein enges Spiel", sagt HSG-Trainer Stefan Hüfken. "Die Spielanlage beider Mannschaften ähnelt sich meiner Meinung nach sehr. Daher käme ein offener Schlagabtausch, mit vielen Toren, für mich nicht unbedingt überraschend."

Im Moerser Lager gilt es die Verantwortung wieder breitgefächerter zu verteilen als noch zuletzt in Dinslaken. Spielmacher Steffen Pitzen benötigt mehr Unterstützung. Zudem sollten die beiden Außenpositionen und der Kreisläufer effizienter ins Spielgeschehen eingebunden werden. Und nicht zu vergessen, die sich bietenden Torchancen konsequent abzuschließen.

(RP)
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