Handball Ein kräftiges Gewitter zieht heran

Handball · Die Wolken, die über den Handball-Verbandsligisten HSG Vennikel werden von Woche zu Woche dunkler und lassen ein wirklich kräftiges Gewitter erwarten.

Nach der unnötigen 23:26 (10:16)-Niederlage gegen die als auswärtsschwach einzustufende Namens-Cousine HSG Mülheim sind die Hausherren nun schon seit sieben Spieltagen ohne jeglichen Punktgewinn und der Abstand zum rettenden Tabellenufer ist an diesem Wochenende weiter angewachsen. Zwar besteht für das Schlusslicht noch die theoretische Möglichkeit die Klasse zu halten, aber daran glaubt kaum noch jemand.

Die Voraussetzungen vor dieser Partie waren bereits alles andere als optimal, denn die Gastgeber konnten am Donnerstag ihre abschließende Trainingseinheit nicht durchführen. Drei Stunden vor Trainingsbeginn wurde ihnen wegen einer Erkrankung des Hausmeisters mitgeteilt, dass sie die Sporthalle nicht nutzen könnten.

Die Partie begann dann wie so häufig in dieser Saison: Mit einer Serie von technischen Fehlern wurde der Gegner zum Torewerfen eingeladen, so landeten die ersten fünf Angriffe der Hausherren gleich in den Händen der Mülheimer, ohne dass deren Torhüter überhaupt in das Geschehen eingreifen musste. So lag man dann auch schnell mit 3:8 im Hintertreffen. Vennikel fand einfach nicht zur eigenen spielerischen Linie und konnte Mülheim zu keinem Zeitpunkt unter Druck setzen. Nach dem Wechsel kämpften sich die Gastgeber dann zwar noch einmal auf 22:24 heran, verfielen danach jedoch wieder in Einzelaktionen.

Die Torschützen der HSG Vennikel: Coß (6), Gatza (5), Schwartz (4/2), Krämer (3), Scheidung, Beran (je 2) und Milewski.

(ut)