Eigentlich wie immer, am Ende wird es bitter für den SVN.

Handball : Abstiegssorgen des SVN immer größer

Handball-Oberliga: Neukirchen hielt in Mönchengladbach lange mit, verlor dennoch mit 28:34.

Die Konkurrenz im Tabellenkeller der Handball-Oberliga rückt dichter zusammen. Die Mannschaft des SV Neukirchen unterlag erwartungsgemäß bei Borussia Mönchengladbach mit 28:34 (13:14). Gleichzeitig verkürzte Abstiegsrivale TV Aldekerk II nach dem 25:24-Heimerfolg gegen den TV Oppum im Kampf um den Klassenerhalt den Abstand auf zwei mickrige Zähler.

Neukirchen hatte in Hälfte eins viele lichte Momente. Die Deckung agierte mit einer recht angriffsfreudigen Variante. Thomas Pannen und Andre Behmer interpretierten ihre Aufgaben auf den Halbpositionen diesmal äußerst offensiv. Der Gladbacher Spielaufbau konnte somit nicht wie gewohnt seine Abläufe abspulen.

Die SVN-Offensive behielt über weite Strecken die Übersicht. Die Spieler vertrauten der vorgegebenen Marschroute, präsentierten sich motiviert und ließen den Ball laufen. Neukirchen wartete oftmals geduldig auf seine Chancen und schloss diese zum Großteil auch konzentriert ab. Die Gäste lieferten sich mit dem Favoriten während der gesamten ersten Halbzeit einen Kampf auf Augenhöhe.

Doch die Blau-Gelben konnten das ansprechende Niveau nach dem Seitenwechsel zunächst nicht halten, gerieten mit 15:20 in Rückstand. Mit einer guten Moral und einem weiter wachen Kampfgeist stemmte sich der SVN gegen die drohende Niederlage (21:23) und hielt den Rückstand in Grenzen. Doch die Zahl der technischen Fehler stieg. Neukirchen konnte die Aufgaben aus spielerischer Sicht kaum noch lösen und verwarf zu viele Möglichkeiten.

Die Borussia riss in der Schlussviertelstunde wieder die Initiative an sich, profitierte von Deckungsschwächen seines Kontrahenten. Die SVN-Abwehr „schwamm“ und verlor den Zugriff – selbst die Torhüter bekamen keinen Ball mehr an die Hände. „Unser Auftritt war vergleichbar mit dem der Vorwoche gegen Aldekerk II, als wir ein über weite Strecken mehr als ordentliches Spiel abgeliefert hatten“, betonte Coach Christian Wetteborn und fügte noch an: „Meine Mannschaft hat gegen eine starke Gladbacher Truppe lange Zeit gut mitgespielt.“

Tore: Peich (8/2), Pannen (6), Bartnik (4), Behmer, Krölls (je 3), Fietze (2), Kühn, Beutelt.