Lokalsport: Die Gefahr ist für den GSV Moers noch nicht gebannt

Lokalsport : Die Gefahr ist für den GSV Moers noch nicht gebannt

Das war nicht nur ein echter Befreiungsschlag, sondern beinahe schon überlebenswichtig. Die Regionalliga-Fußballerinnen vom GSV Moers (10. Platz, 24:24 Tore, 22 Punkte) haben mit dem 5:2-Sieg gegen Leverkusen II am vergangenem Spieltag nicht nur das Bayer-Team sondern auch Uevekoven und die Abstiegsplätze hinter sich lassen können. Knapp zwar, aber die Moerserinnen stehen drei Punkte vor dem Relegationsplatz. Ohne den Sieg unter dem neuen Trainer Hasan Göran wäre die Gefahr noch größer.

Doch ausruhen kann sich die Moerser Mannschaft nicht. Montag, 13 Uhr, geht es nun zu Germania Hauenhorst (7., 31:29, 30) nach Rheine, die in dieser engen Liga beinahe Lichtjahre vom GSV entfernt sind. Allerdings scheinen sich die Gastgeberinnen auch mal eine Auszeit zu gönnen. So holten sie Anfang März ein 0:0 bei Leverkusen II. Wäre schön, wenn sie auch gegen den GSV Moers nicht alles auspacken. Doch Hasan Göran macht eine andere Rechnung auf: "Hauenhorst muss Samstag noch gegen Borussia Bocholt spielen", blickt der GSV-Coach auf die heutige Partie. Und er weiß, dass in dieser Liga weiterhin jeder jeden schlagen kann. Doch zu den Verlierern möchte er nicht gehören. "Ich kenne bereits alle Teams der Regionalliga, da ist keine Übermannschaft dabei", zeigt er sich selbstbewusst.

Seinem kompletten Kader möchte er noch zwei Spielerinnen aus dem Team vom GSV II zufügen, das am Donnerstag in der Niederrheinliga ein 0:0 beim favorisierten SV Walbeck geholt hat. "Wer das sein könnte, muss ich noch mit Trainerin Janina Schwake absprechen", sagte Göran gestern. "Aber ich kann dann deutlich variabler reagieren."

(zak)
Mehr von RP ONLINE