Basketball: Die Aufholjagd der BGL kommt zu spät

Basketball : Die Aufholjagd der BGL kommt zu spät

Der Basketball-Regionalligist unterliegt dem Tabellenvierten BG Hagen. Den Lintfortern fehlte in eigener Halle am Ende einfach die nötige Cleverness.

Am Ende des Spiels gelang den Regionalliga-Basketballern der BG Lintfort ein eindrucksvoller 10:0-Lauf. Die Gäste vom favorisierten Tabellenvierten BG Hagen gerieten dadurch aber nicht mehr wirklich ins Wanken, denn zuvor hatten sie sich einen riesigen Vorsprung erspielt. Und so blieben die Lintforter ohne Punktgewinn, unterlagen Hagen 62:72 (23:29).

Dabei gab vor allem das erste Viertel den Ausschlag. Denn die BGL brauchte zu Beginn zu lange, um sich auf das Spiel des Gegners einzustellen. Zwar erspielten sich die Lintforter immer wieder freie Würfe an der Dreipunktelinie, aber Pech und fehlende Ruhe beim Wurf verhinderten Treffer. So waren es die Hagener, die sich durch Kombinationen und körperbetontes Spiel absetzen konnten.

Besonders die aggressive Verteidigung der Gäste sorgte bei der BGL für Probleme. Hinzu kam, dass Spielgestalter Oskar Mellmann wegen abermaliger Probleme im Sprunggelenk nur zusehen konnte. Doch mit fortlaufender Spielzeit stellten sich die Hausherren besser auf den Gegner ein. "Nachdem wir verstanden hatten, wie wir den Ball bringen mussten, klappte unser Spiel ganz gut", sagte BGL-Coach Tobias Liebke. Michael Schmak ging nun als Vorbereiter voran. Die BGL kämpfte sich heran, hatte den Rückstand bis zur Halbzeit auf sechs Zähler reduziert.

Hagens Top-Spieler Vytautas Nedzinskas, in der ersten Hälfte noch abgemeldet, wachte im zweiten Durchgang auf. Am Ende stand er bei fünf von elf Dreiern und insgesamt 21 Punkten. In dieser Phase wurde die Partie hitziger. Hagen lag zwischenzeitlich mit 20 Punkten vorne, doch auf Lintforter Seite gab sich niemand geschlagen.

Erst in den letzten Minuten spielte die BGL clever genug, um eine Serie zu starten. Lennart Boner versenkte zwei Dreier in Folge, holte zudem ein Dreipunktspiel unter dem Korb heraus. Doch die Zeit war für eine Wende zu weit fortgeschritten. "Letztendlich muss man sagen, dass uns die Cleverness gefehlt hat. Vielleicht wäre mehr drin gewesen, wenn wir von Anfang an das Hagener Spiel besser angenommen hätten.

BGL: Boner (21), Schmak (13), Schwich, Ti. Achtermeier (beide 8), Th. Achtermeier (6), Krüger (5), Feige (1).

(RP)
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