Fußball: Debüt für Voss als GSV-Cheftrainer in Wachtendonk

Fußball : Debüt für Voss als GSV-Cheftrainer in Wachtendonk

Premiere beim Fußball-Landesligisten GSV Moers. Zum ersten Mal sitzt morgen Andreas Voss allein verantwortlicher Trainer auf der Bank. Weil Erdem Onat privat verhindert ist, wird Voss im Moerser Auswärtsspiel beim TSV Wachtendonk-Wankum das Traineramt übernehmen.

Voss, bislang als spielender Co-Trainer bei den Grafenstädtern eingesetzt, wird in Wachtendonk nicht in der Anfangsformation stehen und hat auch für später seine Einwechselung nicht vorgesehen. An ihren bislang letzten GSV-Auftritt im Sportpark Laerheide erinnern sich die Moerser nur sehr ungern, 0:5 hieß es damals. Doch daran verschwendet Voss keinen Gedanken mehr. Vielmehr will der Ex-Profi des MSV Duisburg die kleine Moerser Serie nach zuletzt zwei Siegen erfolgreich weiterführen. Und so gilt es in erster Linie, auf eine sichere Abwehr zu bauen. "Die hat zuletzt ordentlich funktioniert", bestätigt Voss. Keine Sonderbewachung wird es morgen für den TSV-Torjäger Kai Rietz geben. "Meine Innenverteidiger werde ich anweisen, ein scharfes Auge auf Rietz zu werfen, aber das soll dann auch reichen", so Voss. "Im Übrigen hat diese Maßnahme schon beim Nettetaler Torjäger Burhan Sahin sehr gut geklappt", stellt der ehemalige Bundesligaspieler fest. Besonders in der Defensive hat Voss morgen die Qual der Wahl. Weil Matthias Fröhlich und auch Michael Schuster wieder fit sind, drängen beide in den Kader. "Gut möglich, dass der Matthias morgen vom Anpfiff weg spielen wird", sagt Voss, der das Abschlusstraining abwarten will. Weniger gut sieht es in der Offensive der Moerser aus. Matthias Kadir Bayrak hat sich in der Woche zwei Weisheitszähne ziehen lassen und ist nicht einsatzbereit. Robert Kruppa plagt sich mit einer Grippe herum, konnte diese Woche nicht trainieren und fällt somit morgen ebenfalls aus. Dennoch Voss ist optimistisch, was den Spielausgang angeht: "Wachtendonk steht unter uns und muss wesentlich mehr für das Spiel investieren als der GSV, das ist unsere Chance." Aus einer stabilen Abwehr heraus will Moers mit druckvollem Angriffsspiel die Abwehr der Elf von Trainer Frank Goldau in die Knie zwingen und einen weiteren Sprung in Richtung oberer Tabellenhälfte anstreben.

(js)
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