Handball: Daniel Peters kehrt nach Neukirchen zurück

Handball : Daniel Peters kehrt nach Neukirchen zurück

Handball-Verbandsligist SVN hat seine Mannschaft für die kommende Saison schon beisammen.

Erst am vorigen Samstag brachte der Verbandsligist SV Neukirchen den Klassenerhalt mit einem 29:20-Erfolg über den Oberliga-Aufsteiger TV Lobberich endgültig unter Dach und Fach. Bereits wenige Tage danach ist die Personalplanung für die neue Saison abgeschlossen.

Vom aktuellen Kader stehen in der kommenden Spielzeit fünf Spieler nicht mehr zur Verfügung. Marcel Reimann und Sascha Thomas verlassen den Verein und gaben noch kein neues Ziel an, Lars Schweers und Thorsten Giesbertz hängen die Schuhe an den berühmten Nagel, und Torhüter Tom Bartels wechselt in die zweite Mannschaft. Große Fragezeichen stehen noch hinter dem Verbleib von Dennis Kühn und Thomas Küster, mit denen aber noch weitere Gespräche geführt werden. Neukirchen die Treue halten werden auf jeden Fall die beiden Torhüter Dominik Köller und Ruben Heinritz sowie Nils Michaeli, Jan Roschig, Dirk Pruschinski, Michael Casper, Torsten Miller, Oliver Kaplanek, Marco Giermair und Jörg Förderer, der immer dann au für den SVN auflaufen wird, wenn er nicht zeitgleich als Trainer des Drittligisten SG OSC Löwen Duisburg im Einsatz ist.

Immerhin haben die Neukirchener gleich acht Neuzugänge zu vermelden. Nach nur einem Jahr Abstinenz kehrt Rückraumspieler Daniel Peters vom Oberligisten Dünnwalder TV zu seinem Heimatverein zurück. Als weitere Rückraumspieler haben Marvin Bartnik vom Ligakonkurrenten Moerser Adler HSG und Sebastian Strater aus der eigenen Zweitvertretung zugesagt. Auf Linksaußen wird André Behmer von Rot-Weiß Oberhausen den SVN verstärken. Als Kreisläufer wurden Torsten Philipp vom Hülser SV, Tobias Tamse von der Zweitvertretung der Moerser Adler HSG und Markus Brya aus der eigenen zweiten Mannschaften in den Kader geholt. Letzter Neuzugang ist Torhüter Tim Koch, der reaktiviert wurde und davor beim TV Schwafheim und den Moerser Adlern HSG aktiv war.

"Wir verlieren gerade in der Abwehr sehr wichtige Spieler, deren Abgang erst einmal kompensiert werden muss", betont Trainer Björn Baar. "Dafür konnten wir uns Rückraum deutlich verstärken, und wir stehen in der Breite besser da. Ich glaube, wir sind damit besser aufgestellt, als in der letzten Saison." Am kommenden Wochenende steht zunächst die Mannschaftsfahrt in das niederländische Renesse an, danach ist erst einmal bis Ende Juni Trainingspause.

(ut)
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