Cara Vogt gelingen bei fünf Starts fünf neue Bestmarken

Schwimmen : Im Wasser ist die Nervosität überwunden

Deutsche Mehrkampf-Meisterschaft: Cara Vogt von der SG Niederrhein belegt im Dortmunder Südbad einen ausgezeichneten 16. Platz. 104 Mädchen und 95 Jungen sind am Start. In fünf Rennen legt sie fünf neue Bestmarken hin.

Mit ihren elf Jahren zählt Cara Vogt zu den ganz jungen Talenten im Aufgebot der SG Niederrhein. Und genau dieses Talent zeigte die Schwimmerin bei den Deutschen Mehrkampf-Meisterschaften im Dortmunder Südbad, die im Jahrgang 2008 erstmals in dieser Form ausgetragen wurden. Cara Vogt schaffte es nach fünf persönlichen Bestzeiten in fünf Disziplinen unter die Top-20-Schwimmer ihres Jahrgangs in Deutschland und belegte am Ende mit 1421 Punkten den 16. Platz. Insgesamt waren 104 Mädchen und 95 Jungen am Start.

„Vor meinem ersten Start war ich richtig aufgeregt. Ich hatte Angst, etwas falsch zu machen. Vor allem, weil einem bei einer Disqualifikation ja viele Punkte fehlen, die man nicht mehr aufholen kann. Aber sobald ich im Wasser war, konnte ich mich nur aufs Schwimmen und meine Gegnerinnen konzentrieren. Da war die Nervosität dann weg“, erklärte die Elfjährige am Ende des dreitägigen Wettkampfs.

Cara Vogt schwamm die 50, 100 und 200 Meter in ihrer Lieblingsdisziplin Schmetterling, dazu die beiden Pflichtstrecken 400 Meter Freistil und 200 Meter Lagen. Die Zeiten der Disziplinen wurden dann in Punkte umgerechnet, um am Ende ein relevantes Gesamtergebnis zu erhalten.

Die Niederrhein-Athletin war von Trainer Stefan Florit gut auf das anstrengende Programm in Dortmund vorbereitet worden, hatte dabei stets ihre Trainingspartnerin Anni Hagenbruck bei den Übungen im Wasser an der Seite. In Dortmund wurde sie von Trainerin Monika Huf betreut.

Für Cara Vogt, aber auch für ihren Trainer Stefan Florit und die SG Niederrhein war die Qualifikation für die Deutschen Mehrkampf-Meisterschaften schon ein Erfolg. Und Platz 16 konnte sich bei diesem großen Wettkampf mehr als sehen lassen.

„Abgesehen von der besonderen Atmosphäre in der Halle, die man natürlich schon gespürt hat, war es im Wasser dann fast wie ein normaler Wettkampf. Und so konnte ich mich wohl fühlen und war auch nicht zu nervös“, erzählt Cara Vogt.

Das Dortmunder Südbad hat sie übrigens noch in sehr guter Erinnerung. Beim international besetzten Speedo-Swim-Meeting im vergangenen Jahr hatte Cara für die Niederrhein-Crew die einzige Gold-Medaille eingesammelt. Damals setzte sich die Schülerin über 50 Meter Schmetterling gegen die komplett versammelte Konkurrenz ihres Jahrgangs durch.

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