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Basketball: BGL will gegen Essen Wiedergutmachung

Basketball : BGL will gegen Essen Wiedergutmachung

Basketball: Oberligist empfängt am Samstag den Mitabsteiger und aktuellen Tabellenführer aus der Nachbarschaft.

Die Oberliga-Basketballer der BG Lintfort hatten auch noch Stunden nach dem Spiel an der unnötigen und bitteren Niederlage nach Verlängerung gegen Kult-Sport Wuppertal zu knabbern. Durch einen vergebenen 19-Punkte-Vorsprung vor dem letzten Viertel verpassten die Klosterstädter es, den dritten Saisonsieg einzufahren und damit ungeschlagen ins Duell mit ETB Essen 2 zu gehen. Denn die Partie mit den Ruhrgebiets-Basketballern am Samstag um 20 Uhr wird bereits einen Hinweis darauf geben, wo die BGL am Ende der Saison landen kann.

Die Essener gaben sich am dritten Spieltag hingegen keine Blöße, gewannen ihre Partie gegen die TG Stürzelberg und werden somit als einziges noch ungeschlagenes Team der Liga in der Glückauf-Halle vorstellig. Die Lintforter von Coach Liebke wollen den Ausrutscher vom Wochenende natürlich vergessen machen und sich gleichzeitig für die beiden Niederlagen aus der Vorsaison gegen das Team aus der Ruhrmetropole revanchieren. "Aber mit einer solchen Einstellung wie am Ende gegen Wuppertal wird das nichts. Ich erwarte eine deutliche Reaktion", warnt Tobias Liebke. "Das sind wir nicht nur unseren Fans, sondern uns selbst schuldig."

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Die BGL wird am Samstag beinahe in voller Mannschaftsstärke auflaufen können, einzig Patrick Wittich fehlt verletzungsbedingt. Der Rest des Kaders ist einsatzfähig und brennt darauf, sich wieder von seiner guten Seite zu präsentieren. Dies wird gegen Essen auch bitter nötig sein, denn der ETB hat trotz des Abgangs zweier wichtiger Akteure den Umbruch geschafft und sich unter anderem auch beim heimstarken TuS Maccabi Düsseldorf durchsetzen können. Garant für den Erfolg in der Landeshauptstadt war der ehemalige BGL'er Mark Gebhardt, der auch für das Zweitbundesliga-Team der Essener auf dem Parkett steht.

Liebke bemängelte nach dem Spiel in Wuppertal vor allem das fehlende Tempo in der Verteidigung. Daher fordert er, dass seine Mannschaft am Samstag kompakter steht, um sich unnötige Laufwege ersparen zu können. "Wir dürfen uns nicht erlauben, auch nur eine Sekunde nicht mit dem Kopf bei der Sache zu sein. Aber ich denke, wir haben unsere Lektion gelernt. Das wird uns nicht noch einmal passieren."

(RP)