BGL ohne Chance bei Spitzenreiter ART Giants Düsseldorf

Basketball in Kamp-Lintfort : BGL ohne Chance bei Spitzenreiter ART

Das Basketballschlusslicht der 1. Regionalliga muss gegen die Landeshauptstädter beim 100:46 viel Lehrgeld zahlen.

Wer sich im Lager der Basketball Gemeinschaft (BG)  Lintfort insgeheim doch noch die eine oder andere Chance oder sogar einen kompletten Überraschungscoup beim Tabellenführer der 1. Basketball-Regionalliga ausgerechnet hatte, der wurde beim Aufeinanndertreffen von Beginn an heftig enttäuscht. Die weiterhin ungeschlagenen Gastgeber ART Giants Düsseldorf überrollten das Schlusslicht der Liga komplett, sackten sich gleich das erste Viertel mit 31:11 ein und zeigten den Gästen sofort, wo die Reise an dem Tag hingehen würde.

Beim Endergebnis von 100:46 (56:26) dominierten die Landeshauptstädter die gesamte Partie und auch den überforderten Gegner. Der kann aber nun in aller Ruhe die Winterpause nutzen und nach den ersten 13 Spielen mit nur einem Sieg bei CityBasket Recklinghausen die Hinrunde analysieren – und die Rückspiele mit dem Ziel Klassenerhalt angehen.

Die Gastgeber ART Giants Düsseldorf waren für die BG Lintfort schlichtweg zu schnell, zu kompakt und auch zu treffsicher.

Zwar mussten die Kamp-Lintforter einige Stammspieler ersetzen – unter anderem den am Arm verletzten Janosch Feige. Doch selbst in Bestbesetzung wäre es in Düsseldorf schwierig geworden.

Allein der Wirkungskreis der beiden ART-Importspieler De’Shaun Cooper und Mindaugas Reminas konnte nicht durchbrochen werden. In den 20 Minuten der beiden letzten Viertel nach der Pause versuchten die Gäste, nicht vollständig unter die Räder zu kommen. Gleichzeitig peilten die Düsseldorfer die 100-Punkte-Marke an – und hatten das bessere Ende für sich.

„Wir haben jetzt knapp drei Wochen Zeit, um ein wenig die Beine hochzulegen, kleinere Blessuren auszukurieren und neue Kräfte zu sammeln. Noch haben wir die Liga nicht abgeschrieben, aber es wird natürlich von Spiel zu Spiel schwieriger“, blickte nach der Partie BGL-Trainer Tobias Liebke nach vorne.

„Die Jungs wissen, was Sache ist, wollen es auch selbst besser machen. Spielerisch können wir sicher noch den ein oder andern Schritt nach vorne machen.“