BG Lintfort hadert beim Tabellenführer mit der Ausbeute

Basketball, 2. Regionalliga : BG Lintfort hadert beim Tabellenführer mit der Ausbeute

2. Regionalliga: Das Team von Tobias Liebke musste sich in Frintrop mit 71:83 geschlagen geben. Mark Sengutta ging voran.

Die Basketballer der BG Lintfort konnten sich zwar in der 2. Regionalliga steigern, waren in der Korb-Ausbeute beim Tabellenführer Adler Frintrop aber zu schlecht. Die Mannschaft von Trainer Tobias Liebke hatte sich noch einiges vorgenommen, doch am Ende war der Respekt wohl größer, als es den Gästen gut getan hätte. So gab’s am Ende einer durchaus ansehnlichen Begegnung eine 71:83 (43:39)-Niederlage – mittlerweile schon die vierte nach sechs Saison-Spielen.

Der Erfolg über Stürzelberg hatte den Gästen etwas Auftrieb gegeben, die Personalsituation war entspannter. Entsprechend selbstbewusst startete die BGL in die Partie und konnte Tempo sowie Intensität der Gastgeber zunächst mitgehen. So entwickelte sich eine Begegnung auf Augenhöhe, in der sich die BGL langsam, aber sicher leichte Vorteile erspielen konnten.

Besonders Mark Sengutta war anzumerken, dass er wieder im Vollbesitz seiner Kräfte ist. Mit seiner Geschwindigkeit ging er voran und hielt die BGL nicht nur im Spiel, sondern auch vorne. Die Gastgeber konnten zumindest in der ersten Halbzeit nicht effektiv gegenwirken. Und so gingen die Lintforter Basketballer mit einem kleinen Polster in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel blieb es zunächst bei einem Spiel zweier gleichwertiger Mannschaften. Die Gastgeber konnten sich nun aber häufiger in Szene setzen, die BGL hielt jedoch jederzeit dagegen. Dieser Kräfteverschleiß und die geringere Erfahrung der Lintforter machten sich dann mit fortlaufender Spielzeit allerdings immer öfter bemerkbar. Die Adler spielten routiniert ihren Stiefel herunter, kamen zu Chancen und nutzten diese auch. Derweil sackte bei der BGL nun die Trefferquote drastisch ab, der Rückstand wuchs. So konnten sich die Gastgeber bis zum Ende der Partie kontinuierlich absetzen und einen Vorsprung von rund zehn Punkten in aller Ruhe verwalten.

„Eigentlich haben wir ein gutes Spiel auf einem ordentlichen Niveau gemacht. Frintrop war die ganze Zeit offensiv gefährlich, wir aber weitestgehend defensiv bei der Sache. Um die 80 Punkte beim Tabellenführer zu kassieren, ist okay. Aber nur 70 zu machen, ist es nicht. Wir müssen konzentrierter im Abschluss werden“, analysierte Liebke.

Punkte: Sengutta (14), Schmak (12), Peltz (11), Achtermeier (10), Juskovic (8), Töps (7), Mellmann (4), Krüger (3), Feige (2).

(pm)