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Fußball: Beide Tore vom Elfmeterpunkt

Fußball : Beide Tore vom Elfmeterpunkt

Fußball-Landesligist spielt nach Rückstand noch 1:1 beim Duisburger SV 1900.

Nach dem vierten Spieltag ist Fußball-Landesligist VfL Repelen die Tabellenspitze zwar vorerst los, aber immerhin ist das Moerser Team immer noch ungeschlagen. Gestern kam der VfL beim Duisburger SV 1900 zu einem verdienten 1:1 (0:1).

Beide Mannschaften hatten mit der Hitze zu kämpfen, es mangelte der Partie daher an Tempo. Repelen setzte wie gewohnt auf eine sichere Abwehr und stand auch gut geordnet, konnte aber selbst bei seinen Entlastungsangriffen vor der Pause keine Gefahr erzeugen.

Zudem liefen die Gäste früh einem Rückstand hinterher, nachdem Selim Hamdi im eigenen Strafraum ein Handspiel unterlaufen war. Den fälligen Elfmeter versenkte Deniz Hotoglu im rechten Eck zum 1:0 (16. Minute).

Ansonsten ließen Großchancen aber auch im VfL-Strafraum lange auf sich warten. Erst in der 39. Minute hatten die Duisburger Fans erneut den Torschrei auf den Lippen, aber Hotoglu traf nur das Außennetz.

Kurz darauf kam der DSV noch einmal nach vorne, dieses Mal verpasste Valdet Totaj aber knapp eine Hereingabe von Emre Camdali.

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Kurz nach der Pause hatte Hotoglu die große Chance zum 2:0, nachdem Franck Sylla in der Mauer bei einem DSV-Freistoß die Hand bei der Abwehr zur Hilfe genommen haben sollte. Doch dieses Mal entschied sich Hotoglu beim Elfmeter für die andere Ecke, zielte aber knapp am Tor vorbei (56.).

Nachdem Yassin Ait Dada die erste Repelener Großchance auf Vorlage von Enes Balci vergeben hatte (67.), läuteten die Gäste von der linken Rheinseite die Schlussoffensive ein. Und sie wurden belohnt: Nach einem Foul von Justin Bock gab es den dritten Elfmeter des Tages, und diesen versenkte der Repelener Akteure Martin Maciejewski zum 1:1 (82.).

Entsprechend fiel auch die Reaktion aus: "Es war kein gutes Spiel, vielleicht lag das auch an der Hitze.Torchancen gab es nur wenige, die Anteile waren gleichmäßig verteilt. Am Ende bin ich mit dem Punkt zufrieden", zog VfL-Trainer Sascha Weyen ein durchwachsenes Fazit nach den 90 Minuten auf dem Kunstrasenplatz an der Düsseldorfer Straße.

(RP)