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Sportlerwahl: Bei gut besuchter Sport-Gala gibt's viel Lob für den Enni-Sportpark

Sportlerwahl : Bei gut besuchter Sport-Gala gibt's viel Lob für den Enni-Sportpark

Als Bürgermeister Norbert Ballhaus (SPD) bei der Sport-Gala anlässlich der Moerser Sportlerwahl am Freitagabend auf die Bühne trat, machte er in seiner Begrüßungsworten schnell klar, dass die Veranstaltung aus seiner Sicht im Enni-Sportpark Rheinkamp auch für die Zukunft bestens aufgehoben ist.

"Wenn etwas zum zweiten Mal stattfindet, dann ist es ja bekanntlich schon eine Tradition." Eine Tradition, der wieder gerne viele bekannte Gesichter aus Lokalpolitik, Wirtschaft und Sport gefolgt waren — ganz zu schweigen von den etlichen Vereinsvertretern und Aktiven, die dabei sein wollten, als die Mannschaft, die Sportlerin und der Sportler des Jahres gekürt wurden. "So groß wie in diesem Jahr war die Nachfrage nach Eintrittskarten schon lange nicht mehr", ließ Wolfgang Jades in seiner Funktion als 2. Vorsitzender des Stadtsportverbandes wissen.

Und die meisten Gäste fühlten sich sichtlich wohl. So wohl, dass etliche von ihnen auch noch bei der After-Show-Party in der Park-Lounge bis in die frühen Morgenstunden feierten. Einer von ihnen war Martin Borges, Vorsitzender des MSV Moers: "Die Location ist wirklich einmalig, perfekt für diese Veranstaltung." Einen kleinen Wermutstropfen gab es für ihn aber dennoch: "Die Getränkeversorgung während der Gala hat überhaupt nicht funktioniert." Dass es Probleme mit dem Catering gab, fiel allerdings nicht nur ihm auf. Davon nichts mitbekommen haben dürfte als Moderator Dieter Könnes, der aus Radio und TV (WDR) bekannt ist und zum zweiten Mal durch den Abend führte. Auch er hielt es hinterher noch recht lange aus: "Ich komme ja viel herum und muss sagen, dass der Charakter der Veranstaltung mir sehr gefällt. Hier haben auch Randsportarten eine Chance, mal im Mittelpunkt zu stehen." Könnes hat schon fest zugesagt, auch nächstes Jahr die Moderation zu übernehmen. Bürgermeister Norbert Ballhaus wusste zu später Stunde zu berichten, dass ein Bekannter aus der Nachbarstadt Duisburg ihn angesprochen und sich lobend über den Enni-Sportpark geäußert habe. "Er hat davon geschwärmt, was für tolle Sportstätten wir in Moers haben. Das hört man natürlich gerne", sagte Ballhaus. Ähnlich ins Schwärmen über den neuen Sportpark geriet Stefanie Dortelmann, Übungsleiterin der Showakrobatik-Truppe "Die Fliegenden Homberger": "Wir kommen gerne nach Moers, weil die Stadt einfach die schöneren Hallen besitzt als Duisburg."

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Dagegen wird Alina van Zütphen, die zum zweiten Mal in Folge zur Sportlerin des Jahres gewählt wurde, demnächst zumindest vorübergehend Moers den Rücken kehren. Denn als sie Dieter Könnes gegen Ende der dreistündigen Gala noch einmal auf die Bühne bat, um sich als Glücksfee bei der Tombola zu betätigen, zog die Kunstradsportlerin doch tatsächlich die Nummer ihres Freundes aus dem Lostopf. Preis: eine Nobelkarosse mit einem Stern auf der Haube für ein Wochenende. Während der junge Mann keine spontane Idee hatte, welcher Kurztrip mit dem schicken Auto infrage käme, lag seine Freundin mit dem Moderator auf einer Linie. Denn als Dieter Könnes vorschlug: "Wie wäre es mit Paris?", antwortete van Zütphen: "Das wäre toll." Als richtige Feierbiester entpuppten sich anschließend die B-Hockeyjungen des Moerser TV. Zu Beginn der Veranstaltung mit dem Sonderpreis "Jugendmannschaft des Jahres" ausgezeichnet, feierten sie noch lange zu passender Tanzmusik.

(RP)