Lokalsport: Basketball: BGL ist großer Außenseiter in Herten

Lokalsport : Basketball: BGL ist großer Außenseiter in Herten

Lintforts Zugang Jamie Töps spielte in der Hinrunde noch für die Löwen.

Heute Abend ab 19.30 Uhr müssen die Basketballer der BG Lintfort in der Regionalliga noch einmal ran, bevor sie die dreiwöchige Weihnachtspause antreten können. Im Auswärtsspiel bei den Hertener Löwen ist der Aufsteiger aber wieder einmal Außenseiter. Die Gastgeber sammelten in ihren bisherigen 14 Spielen bereits zehn Siege und mischen mit dieser Ausbeute zurecht im oberen Tabellendrittel mit. In der Hinrunde konnte sich das Hertener Team auch schon in Kamp-Lintfort durchsetzen, hatte dabei aber reichlich Mühe. Zur Halbzeitpause dieser Begegnung stand es noch 34:34, und am Ende hatten die "Löwen" gerade einmal mit 71:67 die Nase vorn. Damals stand im Hertener Aufgebot noch Jamie Töps, der allerdings nur für gut eine Minute auf dem Feld war und dabei keine Punkte sammeln konnte. Mittlerweile ist Töps zur BGL gewechselt, wo er vor einer Woche gegen die ART Giants Düsseldorf sein Debüt feierte. Für ihn dürfte der Vergleich mit seinen ehemaligen Teamkollegen also eine besonders emotionale Angelegenheit werden. Sicherlich wird er den Hertenern beweisen wollen, dass er mit seiner Entscheidung für Lintfort, wo er die bessere sportliche Perspektive für sich sieht, nicht falsch gelegen hat.

Seine neuen Mitspieler von der BGL werden sicherlich heute Abend alles geben, um Töps die schnelle Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte so angenehm und erfolgreich wie möglich zu gestalten. Rechtzeitig haben sich die personellen Sorgen der Lintforter fast vollständig aufgelöst. Nur Michal Schmak ist wegen einer hartnäckigen Verletzung auch weiterhin zum Zuschauen verurteilt.

Weil die BGL schon sechs Punkte auf dem Konto hat - und damit vier Zähler mehr als ihre beiden Verfolger aus Bonn und Hagen - steht jetzt schon fest, dass der Aufsteiger selbst bei einer Niederlage in Herten nicht auf einem Abstiegsplatz überwintern muss. Auch deshalb zeigt sich Coach Tobias Liebke vor der Begegnung entspannt: "Wi rhaben inzwischen bewiesen, dass wir zurecht in dieser Liga spielen.

Auch Herten gehört aber zu den Gegnern, die im Normalfall nicht unsere Kragenweite sind. Wir haben in diesem Vergleich mal wieder nichts zu verlieren und können befreit aufspielen."

Dennoch wollen sich die Liebke-Schützlinge zum sportlichen Abschluss des Jahres noch einmal ordentlich verkaufen und in der anschließenden Spielpause konzentriert auf die kommenden Aufgaben der Rückrunde vorbereiten.

(BB)
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